Sun Microsystems und Canonical, das Unternehmen hinter der Ubuntu-Distribution, haben jetzt bekannt gegeben, dass die Java Enterprise Edition 5 (Java EE 5) für den Ubuntu Server zertifiziert werden soll. Als erster Java EE5-Server wird der GlassFish-Application-Server zertifiziert und in Ubuntu Server aufgenommen. Außerdem wird Suns Hardware-Plattform Sun Fire x64 aus technischem Blickwinkel abgesegnet.
Schon seit längerem gewährleistet Canonical, dass die Unternehmensvariante des Betriebssystems Ubuntu Server auf Suns UltraSPARC läuft. Die jetzt angekündigte Erweiterung umfasst Unterstützung für Fire X44100 und 4200 sowie die Workstations Ultra20 und Ultra40. Für Unternehmen bedeutet eine solche Herstellergarantie zusätzliche Sicherheit. So können beispielsweise Systembetreuer risikofrei Sun-Hardware mit Ubuntu vorinstalliert ausliefern, ohne dass dies Einschränkungen im Herstellersupport zu Folge hat.
Mark Shuttleworth, Gründer von Ubuntu, nennt als Vorteil der offenen Sun-Software: “In der Kombination GlassFish und Ubuntu haben Software-Entwickler schnelleren Zugang zu den wichtigsten Open-Source-Frameworks, der Schlüsseltechnologie für die nächste Generation der Web 2.0-Anwendungen.” Jim Driscoll, einer der GlassFish-Ingenieure bei Sun, beschreibt als eine wichtige Funktionalität, dass Dritt-Komponenten, wie zum Beispiel NetBeans, ganz einfach an ihren Platz geschoben werden können.






Sun, wird mir immer SYMPATHISCHER. (auch wenn das nur eine Randinfo ist)