Fachtag „Public Money? Public Code!“ richtet Fokus auf Open Source

Fachtag „Public Money? Public Code!“ richtet Fokus auf Open Source

Fachtag der FSFE

Auf der gestern von der FSFE veranstalteten Tagung zum Thema „Public Money? Public Code!“ trafen sich Entscheidungsträgerinnen und „Multiplikatorinnen“ aus der Politik und öffentlichen Verwaltung zum Erfahrungsaustausch.

Auf der Tagung berichteten Referenten, wie und wo bereits erfolgreich Open Source in der Verwaltung zum Einsatz kommt und wie entsprechende Software die digitale Souveränität sicherstellen kann. Angesprochen wurden dabei auch die aktuellen Herausforderungen in diesen Bereichen.

Unter anderem berichtete Christian Nähle von der Initiative Do-FOSS, wie und wie weit die Stadt Dortmund das von der FSFE propagierte Motto „Public Money? Public Code!“ bereits in der Praxis umgesetzt hat. Jutta Horstmann von der Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung GmbH (ZenDiS) wies wiederum darauf hin, dass sich die Abhängigkeit von den Unternehmen aus den USA am besten mit Open-Source-Software verringern ließe. Weitere Vorträge behandelten die Vorteile von offenen Standards und wie sich freie Software ohne Stolpersteine beschaffen lässt.

Mit „Public Money? Public Code!“ fordert die FSFE primär, dass der Quellcode von durch Steuern finanzierte Software unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wird und so allen zugutekommt. Die Tagung konzentrierte sich dementsprechend auf freie Software. Unter anderem fehlten Vorträge, die sich mit den durchaus vorhandenen Vorteilen von kommerziellen Produkten auseinandersetzten.

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