Noch ist die neue Ubuntu-Version mit dem Codenamen Dapper Drake nicht ganz in trockenen Tüchern, da hat der Förderer der Linux-Distribution, Mark Shuttleworth, bereits den Nachfolger im Visier. Unter dem Codenamen Edgy Eft (Molch) führt Shuttleworth den Nachfolger ein. Die Namenswahl erläutert er wie folgt: Edge assoziiere er mit den Begriffen cutting und bleeding edge, sprich gewagtem, visionärem Code. Eft wiederum stehe für einen jungen Wassermolch, der seinen ersten Landgang riskiert und sich im felsigen Territorium außerhalb des Flusses behaupten muss. Neuland betreten, abseits des Mainstreams, lautet also die Formel für Dapper+1.
Weniger poetisch sind die Features, die Shuttleworth gerne sähe: die Virtualisierungstechnologie Xen zählt dazu und Xgl/AIGLX. Letztere sollen grafische Effekte auf den Desktop zaubern. In seinem Posting zu Edgy Eft gibt sich Shuttleworth zuversichtlich, dass Ubuntu für Neuerungen bereit ist. Die kommende Version Dapper Drake sei sehr solide und erlaube einen solchen Ausflug. Für den 1. Juni ist die fertige Version von Dapper Drake angekündigt.





