Seit gestern gibt es das Projekt KDE.in, das sich um alle Belange von KDE in Indien kümmert. Zur Gründung hat sich eine Gruppe von Anwendern und Entwicklern auf der FOSS.IN-Konferenz in Bangalore getroffen. Das KDE.in-Projekt soll als Dachorganisation alle schon bestehenden Bemühungen bündeln. So gibt es beispielsweise schon mehrere Gruppen, die die Desktopumgebung in die verschiedenen indischen Sprachen und Dialekte übersetzen.
Auf der gemeinsamen Plattform in.kde.org sollen aber auch neue Projekte entstehen, die KDE an die Ansprüche indischer Anwender anpassen. “Wir hoffen, mit KDE.in bei der Weiterentwicklung von KDE und FOSS (Free Open Source Software, Anm.d.Red.) aus dem großen Fundus von indischen Technik-, Kunst- und Kommunikationsexperten schöpfen zu können.”, so Sirtaj Singh Kang, einer der Gründer von KDE Indien.
Einer der Unterstützer von KDE.in ist die KDE-Größe Till Adam, der unter anderem beim KDE-PIM-Projekt am E-Mail-Client KMail mitarbeitet. Gründungsmitglied Sirtaj Singh ist zudem ein alter KDE-Veteran, der seit mehr als 10 Jahren am Projekt mitarbeitet.
Zur Ankündigung von KDE Indien diente der Spruch “Kaun Banega KDE Hacker” (“Who wants to be a KDE Hacker?”) in Anspielung an den englischen Titel der Erfolgsshow “Wer wird Millionär?”.





