Siemens wird OSDL-Mitglied

Siemens wird OSDL-Mitglied

Die Siemens AG kündigte heute an, sich den Open Source Development Labs anzuschließen. Der Münchner Konzern wird sich gleich an mehreren Entwicklungsgruppen beteiligen: Carrier Grade Linux arbeitet daran, Linux für Kommunikationssysteme fitzumachen; die Mobile Linux Initiative will Linux auf mobile Geräten etablieren und die Arbeitsgruppe Data Center Linux kümmert sich um alle Belange des Einsatzes von Linux-Systemen in Unternehmen.

Siemens bringt laut Informationen der OSDL umfangreiche Linux-Kenntnisse in die Labs ein. Mit einem eigenen Competence Center arbeitet der Elektronikriese daran, Linux und Open-Source-Software im kompletten Konzern zu verbreiten. Reinhold Achatz, Chef der Software-Abteilung für Unternehmenstechnologien sieht das OSDL als zentralen Anlaufpunkt, um mit Firmen, Kunden und der Community zusammenzuarbeiten.

Seit der Gründung vor über fünf Jahren gewinnen die Open Source Development Labs mehr und mehr an Zuwachs. War die Gruppe anfangs stark auf Server-Themen konzentriert, gibt es seit letztem Jahr auch eine Abteilung Desktop Linux. Sie soll Linux auf den Arbeitsplatzrechnern von Unternehmen etablieren. Eine kürzlich vorgestellte Umfrage dieser Arbeitsgruppe resümiert, dass Mitarbeiter geradezu versessen auf Linux wären. Den OSDL gehören mittlerweile fast 100 Firmen an, darunter Schwergewichte wie Nokia, Unilever, Intel und Google.

[1] http://www.osdl.org

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Christian Stamitz
20 Jahre her

Es ist nur schafe, dass Siemens in eine amerikanische Organisation investiert, die bislang keine Niederlassung in Europa hat, wenn ich mich nicht irre.

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