Der Linksys-WLAN-Router WRT54G ist wegen seiner mit OpenWRT [1] modifizierbaren Firmware in Linux-Kreisen beliebt. Dass Linksys vor einigen Wochen ankündigte, mit VxWorks ein anderes, nicht zum Modifizieren geeignetes Betriebssystem einzusetzen, stieß auf Betrübnis und Protest gleichermaßen. Und siehe da, Linksys besann sich und bietet den Router als WRT54GL in einer Linux-Ausgabe an – was das “L” im Produktnamen dokumentieren soll. Den Quellcode der Firmware veröffentlicht die Cisco-Tochter unter diese Adresse [2]. Im Januar soll in Deutschland der Verkaufsstart sein. 80 Euro gelten als Preisempfehlung.
Linux-Router hat überlebt
Ähnliche Artikel
Die schlanke und flexible Firewall-Distribution IPFire ersetzt in ihrer neuen Version Unbound durch den Knot Resolver. Darüber hinaus unterstützt der integrierte WLAN Access Point das 6 GHz-Band.
Eine Backdoor im kleinen Kompressionsprogramm XZ sorgte 2024 für ein großes weltweites Sicherheitsproblem und stieß eine Diskussion um überlastete Maintainer an. Den kompletten Vorfall arbeitet jetzt Adrian Mastronardi penibel in seinem kostenlosen E-Book auf.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist bei der Kernel-Entwicklung explizit erlaubt – das Linus Torvalds im Rahmen einer Diskussion noch einmal klargestellt. Für KI-Kritiker findet er darin zudem drastische Worte.
Der Norweger Geir Isene hat einen X-Server komplett in Assembler geschrieben. Der soll nicht nur deutlich ressourcenschonender arbeiten als das Pendant von X.org, er besteht derzeit auch nur aus rund 20.000 Zeilen Code. Es gibt aber auch ein paar Haken.
Die gemeinnützige Organisation Trace Labs stellt eine VM mit kuratierten und aus ihrer Sicht besonders nützlichen OSINT-Werkzeugen für Sicherheitsexperten bereit. Die neue Version verabschiedet sich von Kali Linux, bringt neue Tools mit und legt bei der Dokumentation nach.




Zufaelligerweise habe ich den WRT54G (WLAN Router mit Switch) gerade guenstig erstanden (wird voerst von mir als Switch/HUB verwendet). Welche Software er hat, weiss ich nicht. Zumindest musste ich ihn zum erstmal an einen Windows Rechner haengen. Vorher ließ er sich ueberhaupt nicht ansprechen, weder unter Windows noch unter Linux. Die Software CD laeßt die naechsten Schritte der Installation erst zu, wenn diese einen Internetzugang gefunden hat (Vielleicht war er daher so guenstig mit Mail in Rabate). Welche Software der Router intern hat, weiss ich leider nicht. Im Fenster Update hat es der Router nicht verraten. Somit waren folgende Schritte… Mehr »
Ergaenzung (da leider nicht editierbar): Der Router hat eine SW-Version v1.00 vom August 2005. Mit dem Konqueror (Suse 9.3) gehen im Gegensatz zum Firefox auch die log-Funktionalitaeten (z.B. MAC und IP der momentan verbundenen Rechner).