Die neue Version von Mozillas Browser fasst auf Wunsch Tabs in Gruppen zusammen, vereinfacht die Internetsuche über die Adressleiste und unterstützt die Wiedergabe von HEVC-Videos unter Linux. Obendrein darf man PDF-Dokumente direkt in Firefox signieren.
Inhaltlich zusammengehörende Tabs lassen sich in Firefox 137.0 in Gruppen stecken. Um eine solche zu einzurichten, zieht man ein Tab auf ein anderes oder ruft die entsprechende Funktion aus dem Kontextmenü auf. Der neu erstellten Gruppe verpasst man noch eine frei wählbare Bezeichnung. Alle zur Gruppe gehörenden Tabs unterlegt Firefox mit einem farbigen Balken. Auf diese Weise erkennt man mit einem Blick, welche Tabs zu einer Gruppe gehören. Die Gruppen lassen sich schließen und später erneut öffnen.
Tippt man in die Adressleiste einen Suchbegriff ein, übergibt ihn Firefox umgehend an die eingestellte Suchmaschine. Die lässt sich in Firefox 137.0 schnell über eine neue Schaltfläche am linken Rand der Adressleiste auswählen. Alternativ teilt man dem Browser über ein mit @ startendes Schlüsselwort explizit mit, wo er suchen soll. Mit der Angabe „@history“ würde Firefox beispielsweise ausschließlich in seiner Chronik stöbern.
Der Suchbegriff bleibt zudem in der Adressleiste stehen. Bei einer erneuten Suche lässt er sich dann leicht anpassen oder erweitern. Befindet man sich bereits auf einer Internetseite und tippt einen Suchbegriff ein, kann ihn Firefox der Suchfunktion der Seite übergeben. Benutzt man eine solche Suchfunktion häufiger, bietet der Browser sogar an, sie dauerhaft in die Liste der bekannten Suchmaschinen aufzunehmen. Abschließend kann die Adressleiste kleine Rechenaufgaben lösen – etwa „3+19/4“.
Firefox 137.0 verbessert den Umgang mit PDF-Dokumenten: Zum einen erkennt der Browser darin enthaltene Internetadressen und wandelt sie automatisch in anklickbare Links um. Zum anderen kann man PDF-Dokumente signieren. Die entsprechenden Signaturen merkt sich Firefox auf Wunsch für zukünftige Dokumente.
Webentwicklern steht ab sofort die SVG 2 Path API bereit. Das Schriftarten-Panel verrät zudem auch die Metadaten einer Schrift. Dazu gehören unter anderem der Designer und die Lizenz.




