Firefox 136 erlaubt vertikale Tabs

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Firefox-Logo

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Firefox 136

Mit der neuen Version seines Browsers schraubt Mozilla leicht an der Benutzeroberfläche. Unter anderem kann man jetzt die überarbeitete Seitenleiste aktivieren und auf vertikal angeordnete Reiter umschalten.

Die aktualisierte Seitenleiste lässt sich in den Einstellungen unter „Allgemein“ anknipsen. Neben Lesezeichen und der Chronik erlaubt sie auch die Integration von AI Chatbots. Des Weiteren lässt sich die Tab-Leiste hochkant an den Fensterrand setzen. Was zunächst nach einem Gimmick klingt, bringt vor allem auf schmaleren Monitoren mit vielen geöffneten Reitern mehr Übersicht: Erscheinen die Tabs am Fensterrand, können sie dort deutlich mehr vom Fenstertitel anzeigen, als dicht gedrängt in der Horizontalen. Um auf die vertikalen Tabs umzuschalten, klickt man die Tab-Leiste mit der rechten Maustaste an und wählt dann den entsprechenden Menüpunkt.

Firefox löscht auf Anweisung die Cookies, die Chronik und andere gespeicherte Daten. Die Version 136 verwirft gemerkte Formulardaten nicht mehr einfach zusammen mit der Chronik. Stattdessen kann man im entsprechenden Dialogfenster gezielt entscheiden, was mit den Formulardaten passieren soll.

Einige Websites integrieren Elemente und Tracking-Skripte von Social-Media-Plattformen. Diese Komponenten blockt Firefox im „strengen“ Datenschutzmodus beziehungsweise in privaten Fenstern. Die clevere Funktion Smartblock sorgt wiederum dafür, dass die Website trotzdem noch funktioniert und die Besucher sich sogar mit ihrem Facebook-Account anmelden können. Firefox 136 geht hier noch einen Schritt: Dort darf man selektiv einzelne Social-Media-Komponenten wieder aktivieren (Smartblock Embeds).

Neben diesen größeren Neuerungen gab es noch einige kleinere. So ruft der Browser standardmäßig Seiten per HTTPS ab. Erst wenn das nicht gelingt, fällt er auf das unverschlüsselte HTTP zurück. Auf Systemen mit AMD-Grafikkarte spielt Firefox 136 Videos hardwarebeschleunigt ab. Des Weiteren steht eine fertige Fassung des Browsers für Rechner mit ARM64-Prozessor bereit (Aarch64-Architektur).

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