Wayland-Compositor Hyprland 0.47.0 bietet experimentelles HDR

Wayland-Compositor Hyprland 0.47.0 bietet experimentelles HDR

Hyprland-Logo

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Hyprland 0.47.0

Die neue Version des Wayland-Compositors Hyprland läuft stabiler, erlaubt ein Farbmanagement, unterstützt HDR, bittet regelmäßig um Spenden und zeigt gerade-runde Ecken.

Hyprland 0.47.0 kennt erstmals die Farbmanagement- und HDR-Protokolle von Wayland. Sie erlauben ein farbverbindliches Arbeiten beziehungsweise einen großen Farbumfang (High Dynamic Range, HDR). Beides lässt sich zwar in Hyprland nutzen, die Entwickler weisen aber explizit darauf hin, dass es sich um experimentelle Funktionen handelt.

Sichtbar

Der Wayland-Compositor zeichnet Fensterecken in Form von sogenannten Squircles. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus einer Kante und einem Kreis. Die Form wird meist als „rechteckig mit abgerundeten Ecken“ beschrieben. Die Hyprland-Entwickler geben dabei selbst zu, dass es sich um „eine rein kosmetische Änderung“ handelt.

Sichtbar ist auch eine neue Erinnerung: Ähnlich wie die Desktop-Umgebung KDE Plasma bittet zukünftig auch Hyprland seine Anwender um eine Spende an die Entwickler. Die entsprechende Aufforderung erscheint jeweils einmal im Juli und einmal im Dezember. Abschalten lässt sie sich in der Konfigurationsdatei über die Einstellung „ecosystem:no_donation_nag“.

Konfigurationsänderungen

Dort kennt Hyprland 0.47.0 noch einige weitere neue Optionen. Unter anderem sendet „focusedmonv2“ mehr Informationen als „focusedmon“ an „socket2“. Fenster lassen sich gezielt über Tags auswählen beziehungsweise ansprechen, während „cyclenext“ auf Wunsch durch alle sichtbaren Fenster hechelt. Ob die Konfiguration Fehler enthält, prüft Hyprland mit dem Parameter „–verify-config“. Wer Hyprland bereits nutzt, sollte im Hinterkopf behalten, dass die neue Version „master:always_center_master“ durch das flexiblere „master:slave_count_for_center_master“ ersetzt.

Unter der Haube haben die Hyprland-Entwickler aufgeräumt und Teile neu implementiert. Betroffen war dabei unter anderem die Speicherverwaltung und der Renderer, wodurch der Compositor insgesamt stabiler laufen soll.

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