Distributionen mit einem unveränderlichen Basissystem sind derzeit im Trend, dem sich auch das Manjaro-Team anschließt. Ihre derzeit Manjaro Immutable getaufte Variante lässt sich ab sofort ausprobieren.
Wie bei „immutable“ Distributionen üblich, ist das Basissystem schreibgeschützt und somit besser gegen Angriffe und Malware gesichert. Bei einer Aktualisierung tauscht die Distribution das komplette Basissystem aus. Sollte dabei etwas schiefgehen, lässt sich schnell auf das alte System umschalten.
Die Manjaro-Entwickler erfinden dabei das Rad nicht neu, sondern greifen auf die Arbeit der Arkane-Linux-Macher und insbesondere dessen Tool Arkdep zurück. Das wiederum nutzt die Fähigkeiten des Btrfs-Systems: Bei einer Aktualisierung wandert ein neues Basissystem in ein Btrfs-Subvolume. Arkdep bindet dieses dann als neues Root-Dateissystem ein und passt anschließend die Booteinstellungen in der EFI-Firmware des Computers an.
Wer die jetzt veröffentlichte Vorabversion von Manjaro Immutable ausprobieren möchte, benötigt folglich zwingend ein UEFI-System, auf dem mindestens 32 GByte Speicherplatz bereitstehen. Die Installation erfolgt wie beim bekannten Manjaro über ein ISO-Image und dem darin enthaltenen grafischen Installationsassistenten.
Die Manjaro-Entwickler weisen explizit darauf hin, dass es sich um eine Testversion handelt. Das Team erhofft sich Feedback aus der Community, mit dem es die Distribution weiterentwickeln kann. Die jetzt veröffentlichte Fassung kann daher von der finalen Version abweichen.





