Yocto Project aktualisiert über 300 seiner „Rezepte“

Yocto Project aktualisiert über 300 seiner „Rezepte“

Quelle: Yocto Project

Quelle: Yocto Project

Yocto Project 5.0 freigegeben

Mithilfe der Werkzeugsammlung aus dem Yocto Project lassen sich maßgeschneiderte Linux-Distributionen für Embedded-Systeme erstellen. Die aktualisierte Fassung nutzt jetzt standardmäßig den Linux Kernel 6.6 und die Glibc 2.39.

Mit „genericarm64“ unterstützt das Yocto Project ein neues Zielsystem, das eine 64-Bit General ARM SystemReady-Plattform nachbildet. Als Compiler stehen GCC 13.2, LLVM 18.1 und Rust 1.75 parat. Der Emulator Qemu meldet sich in der Version 8.2.1. Das zugehörige „qemuboot“ unterstützt jetzt auch vorhersagbare Gerätenamen für die Netzwerkschnittstellen.

Die Entwickler haben über 300 Recipes überarbeitet sowie einige neue hinzugefügt. Dazu zählen in erster Linie Recipes für verschiedene Python-3-Pakete. So liefert etwa „python3-websockets“ eine Bibliothek zur Entwicklung von WebSockets-Servern und Clients. Ebenfalls unter den neuen Recipes findet sich das „bmaptool“, das Block-Maps für Dateien und Images erstellt und mittlerweile unter dem Yocto Project weiterentwickelt wird. Hinter „systemd-boot-native“ verbirgt sich hingegen ein nativer UEFI-Boot-Manager für das Ukify-Werkzeug.

Die neue Version 5.0 der Tool-Sammlung trägt den Codenamen Scarthgap. Als Release mit Long Term Support (LTS) erhält Scarthgap vier Jahre lang Bugfixes und Sicherheitspatches. Das Projekt unterstützen zahlreiche namhafte Firmen aus dem Embedded-Bereich, darunter AMD, BMW, Cisco und Intel. Neu hinzugekommen ist Boeing als Premium Member.

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