Das gemeinnützige Unternehmen Software in the Public Interest (SPI) unterstützt finanziell Open-Source-Projekte. Zu diesen zählt seit März auch die Distribution Gentoo Linux, die damit gleichzeitig von Steuererleichterungen profitiert.
Die SPI unterstützt ausschließlich besonders bedeutende und wichtige Open-Source-Projekte, zu denen nach Meinung der SPI auch Gentoo Linux gehört. Für die Distribution bringt der erlangte Status als „Associated Project“ einige administrative und steuerliche Vorteile in den USA.
So sammelt die SPI Spendengelder ein, obendrein profitiert die Distribution von Steuererleichterungen. Würde sich das Gentoo-Projekt selbst als gemeinnützige Organisation bei den Behörden in den USA registrieren, hätte dies einen großen Verwaltungsaufwand zur Folge, der wiederum sehr viel Arbeitszeit im Team binden würde. Das Gentoo-Projekt gibt daher alle nicht-technischen Aufgaben an die SPI ab.
Derzeit betreut die Gentoo Foundation die Distribution. Diese soll jedoch langfristig komplett in der SPI aufgehen und somit aufgelöst werden. Die genauen Details diskutiert das Gentoo-Team allerdings noch. Nicht betroffen von diesen Maßnahmen ist der deutsche Förderverein Gentoo e.V., der in jedem Fall unabhängig bestehen bleibt.





