Das Packprogramm 7-Zip liegt in einer neuen Version vor. Deren Neuerungen bestehen für Linux-Anwender in einer verbesserten RISCV-Unterstütztung, einer besseren Speichersteuerung bei RAR-Archiven und Fehlerkorrekturen.
Während 7-Zip für Windows auch mit einer grafischen Benutzeroberfläche zu haben ist, gibt es für Linux-Anwender weiterhin nur die Kommandozeilenversion. Die bietet jetzt einen neuen RISCV-Filter, der die Kompressionsrate für ausführbare Dateien verbessert, die für die RISCV-Architektur übersetzt wurden.
Mit dem Parameter „-smemx{size}g“ lässt sich der verfügbare Hauptspeicher beim Entpacken von RAR-Archiven begrenzen beziehungsweise nach oben setzen. Das ist beispielsweise notwendig, wenn das Dictionary eines RAR-Archiv den maximal erlaubten Umfang von 64 GByte erreicht und somit die standardmäßig von 7-Zip angenommene Größe von 4 GByte überschreitet.
Über den Parameter „-slmu“ zeigt 7-Zip die Zeitangaben im UTC-Format anstelle der lokalen Zeit. Abschließend kann 7-Zip wieder ISO-Images öffnen – das war durch einen Bug in Z-Zip 24.02 nicht möglich.
7-Zip 24.03 ist auf seiner Website noch als Beta-Version gekennzeichnet. Als letzte stabile Version gilt weiterhin die Version 23.01.





