VirtualBox KVM bietet beschleunigte Grafikausgabe via SR-IOV

VirtualBox KVM bietet beschleunigte Grafikausgabe via SR-IOV

SR-IOV in VirtualBox KVM

Die Firma Cyberus Technologies hat VirtualBox die Zusammenarbeit mit KVM beigebracht. Das entsprechende Backend unterstützt jetzt auch die Technik SR-IOV, wodurch Anwendungen beschleunigten Zugriff auf 3D-Grafikkarten erhalten.

Die Single Root I/O Virtualization (SR-IOV) offerieren derzeit die Grafikkerne von Intel-Prozessoren ab der 12. Core-Generation (Alder Lake). Über diese Technik können virtuelle Maschinen mit nur geringem Overhead die Grafikkerne des Host-Systems ansprechen. Laut Cyberus Technologies liegen die Performance-Einbußen bei lediglich rund 8 Prozent gegenüber einem direkten Zugriff auf die Grafikkerne.

Die SR-IOV-Integration unterliegt allerdings noch einigen Einschränkungen. So lassen sich weder mehrere Monitore an die virtuelle Maschine anschließen, noch der komplette Zustand des Gastsystems speichern.

Die SR-IOV-Integration ist Teil von VirtualBox KVM und somit einem Fork von VirtualBox. Diese Virtualisierungslösung von Cyberus Technologies steht nur im Quellcode bereit, der zudem erst als Pre-Release vorliegt. Insbesondere die SR-IOV-Unterstützung befindet sich noch in der aktiven Entwicklung. Darauf weist Cyberus Technologies in einem Blog-Beitrag explizit hin.

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