Zorin OS 17.1 verbessert Windows-Unterstützung

Zorin OS 17.1 verbessert Windows-Unterstützung

Zorin OS 17.1 veröffentlicht

Die auf Ubuntu basierende Distribution vereinfacht in ihrer neuen Version die Installation von Windows-Anwendungen. Darüber hinaus gibt es sie erstmals in einer Education-Edition, die zahlreiche Lern- und Lehrprogramme mitliefert.

Zorin OS richtet sich verstärkt an Windows-Umsteiger, was unter anderem die an Windows 10 angelehnte Optik unterstreicht. Darüber hinaus vereinfacht die Distribution die Installation von Windows-Programmen. Zorin OS 7.1 erkennt jetzt über 100 Installationsprogramme für Windows-Anwendungen und schlägt für diese optimierte Installationswege vor. Wer etwa versucht, die Windows-Fassung des Browsers Opera zu installieren, dem schlägt Zorin OS das entsprechende native Linux-Programm aus der Softwareverwaltung vor.

Mit an Bord ist erstmals Bottles. Diese Software verwaltet Windows-Anwendungen und sperrt sie auf Wunsch in eine Sandbox. Die Ausführung von Windows-Programmen übernimmt im Hintergrund von Zorin OS jetzt in jedem Fall Wine 9.0.

Die Distribution gibt es in einer kostenlosen Code-Edition, einer kostenpflichtigen Pro-Fassung mit Support und erstmals auch in einer Education-Variante. Sie lässt sich ebenfalls umsonst herunterladen und enthält Lernsoftware für Vorschüler, Grundschüler und Schüler der Sekundarstufe I. Die Education-Edition enthält zudem das Tool Reading Strip, das den Bildschirm bis auf einem Streifen um den Mauszeiger abdunkelt. Auf diese Weise kann man sich besser auf den zu lesenden Abschnitt konzentrieren. Ihre Arbeit protokollieren die Schüler mit Logseq.

Abschließend haben die Zorin-OS-Entwickler noch die Software aufgefrischt. So liegt etwa LibreOffice 24.2 bei.

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