Das Werkzeug Distrobox startet komplette Linux-Distributionen in Containern. In der jetzt freigegebene Version 1.5.0 dürfen diese sogenannten Distroboxes direkt Nvidia-Grafikkarten nutzen und so von der Grafikbeschleunigung profitieren.
Dazu reicht Distrobox einfach nur alle zum Grafikkartentreiber gehörenden Dateien in den Container durch. Die Unterstützung steht allerdings noch am Anfang. So funktioniert das Prozedere derzeit nicht auf Distributionen, die keine Glibc verwenden. Dazu zählen unter anderem Alpine und Void. Auch auf Debian gibt es noch Probleme, unter Ubuntu ab Version 22 funktioniert die Technik hingegen.
Neben dieser größeren Neuerung gab noch viele kleinere. So gibt es in „create“ das zusätzliche Flag „additional-packages“, über das sich direkt Pakete während der Initialisierung hinzufügen lassen. Das neue Kommando „distrobox-assemble“ erlaubt es zudem, den Aufbau der Container beziehungsweise Distroboxes in einer Konfigurationsdatei zu beschreiben. Beim Entfernen einer Distrobox macht das Werkzeug den zugehörigen Export von allen Anwendungen und Binaries rückgängig.
Sämtliche Änderungen listet ausführlich das Changelog auf GitHub auf.





