Neue Nitrux-Version betreibt Produktpflege

Neue Nitrux-Version betreibt Produktpflege

Nitrux 2.8.0 veröffentlicht

Die Distribution aktualisiert zahlreiche Softwarepakete, verändert leicht das Verhalten des Installationsassistenten Calamares, kann jetzt von Haus aus auch Android Apps ausführen und nutzt den Linux-Kernel 6.2.13-1 in der Liquorix-Fassung.

Dieser ist vor allem auf kurze Latenzen in der Audio- und Video-Produktion getrimmt. Des Weiteren haben die Nitrux-Entwickler die Zswap-Funktion aktiviert, die einen komprimierten Write-Back-Cache anbietet.

Vorinstalliert ist ab sofort die Software WayDroid, über das sich Android Apps unter Linux starten lassen. Die virtuelle Tastatur Maliit Keyboard soll zudem die Integration auf Touch-Geräten verbessern. Darüber hinaus unterstützt Nitrux 2.8.0 NFS-Shares.

Als Desktop-Umgebung kommt KDE Plasma 5.27.4 zum Einsatz. Zum Lieferumfang gehören zudem die Anwendungen aus der Sammlung KDE Gear 23.04.0. Ins Internet geht Firefox 112.0.2. MESA meldet sich in der Version 23.2~git2304280600.3fc4dd~oibaf~l. Die Nitrux-Entwickler weisen explizit darauf hin, dass sie selbst für Fehler in MESA nicht verantwortlich sind. Bugs sollten immer direkt dem MESA-Projekt gemeldet werden.

Calamares haben die Entwickler an mehreren Stellen überarbeitet. So erstellt der Installationsassistent standardmäßig nur noch drei Partitionen und eine weitere ESP-Partition für den Start via UEFI. Lässt man die komplette Festplatte von Calamares in Beschlag nehmen, wählt der Assistent die Partitionsgrößen in einem leicht anderen Verhältnis. So nimmt die Root-Partition jetzt immer 22 Prozent des verfügbaren Speichers ein. Abschließend schlägt Calamares andere Dateisysteme vor. Insbesondere /home und /var/lib verwenden F2FS anstelle des zuvor genutzten XFS.

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