Aktualisiertes elementaryOS bietet verbesserten App Store

Aktualisiertes elementaryOS bietet verbesserten App Store

elementaryOS 7.0 veröffentlicht

Die Entwickler haben für die neue Hauptversion ihrer Distribution an der Software-Verwaltung AppCenter geschraubt, den hauseigenen Anwendungen viele kleine Verbesserungen spendiert und die Einstellungen an vielen Stellen optimiert.

Das AppCenter stellt die Anwendungen jetzt mit überarbeiteten Beschreibungen vor. Darüber hinaus lassen sich installierte Programme einfacher über ein entsprechendes Menü aktualisieren. Auch die Navigation haben die Entwickler verbessert: Unter anderem kehrt eine Zwei-Finger-Wischgeste zurück zum vorherigen Bildschirm. Das AppCenter passt sich zudem deutlich besser verschiedenen Fenstergrößen an. Letzteres zahlt sich vor allem auf Bildschirmen mit wenig Platz aus. Abschließend arbeitet die Software-Verwaltung flotter und unterstützt alternative Stores beziehungsweise Repositories, wie etwa Flathub.

Den Installationsassistenten hat das elementaryOS-Team entschlackt. Beispielsweise warnt jetzt eine Infoleiste, wenn ein Notebook bei der Installation nicht am Stromkabel hängt. Die entsprechende Hinweisseite aus der Vorversion konnte somit im Assistenten entfallen. Dieser erkennt zudem automatisch Linkshänder und schaltet die Maus in den passenden Modus.

Ins Internet geht Gnome Web in der Version 43, auch der Archive Manager und der Dokumentenbetrachter stammen aus dem aktuellen Gnome 43. E-Mails jongliert Mail, das mit einem modernisierten Design aufwartet. Die Inbox unterstützt erstmals Microsoft 365 Konten.

Tasks merkt sich offline angelegte Aufgabenlisten und synchronisiert diese, sobald wieder eine Internetverbindung besteht. Im Dateimanager lassen sich Verzeichnisse mit einem einzelnen Mausklick auswählen, ähnlich wie es Windows ermöglicht. Die Anwendung Music haben die Entwickler komplett neu geschrieben. Sie konzentriert sich jetzt im Kern darauf, die digital vorliegende Musiksammlung abzuspielen. Music interpretiert zudem die Meta-Daten in den Audiodateien deutlich besser.

Die Druckereinstellungen melden sich ebenfalls in einem neuen Design. In ihnen kann man ab sofort die Druckerwarteschlange leeren. Des Weiteren lassen sich in den Einstellungen Energiesparprofile auswählen. Mit ihrer Hilfe springt man schnell von einem energiesparenden Betrieb zu einem Performance-Modus. Die Netzwerkeinstellungen sowie der Netzwerkindikator unterstützen per WPA3 gesicherte WLAN-Netze. Auf Wunsch weist elementaryOS neue USB-Geräte ab. Dies wiederum schützt vor bösartiger Hardware, wie etwa Keyloggern.

Sämtliche Symbole erscheinen in einer leicht überarbeiteten Optik. Das elementaryOS-Team setzt bei der Entwicklung von Apps auf ihr Framework Granite, das jetzt auch GTK4 unterstützt. In der Entwicklungsumgebung Code erstreckt sich die Projekt-Seitenleiste über die komplette Fensterhöhe, zudem kennt sie ein Light- und Dark-Theme.

Sämtliche Neuerungen fasst die ausführliche Ankündigung zusammen.

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