Die neue Version der Media-Center-Distribution bringt trotz des kleinen Versionssprungs einige erwähnenswerte Änderungen mit. So kommt ab sofort Kodi 19.5 zum Einsatz, Besitzer eines Raspberry Pis müssen zudem je nach Modell mit Einschränkungen leben.
Für den Raspberry Pi der ersten Generation sowie des Raspberry Pi Zero stellen die LibreELEC-Entwickler keine eigenen Images mehr bereit. Laut der entsprechenden Ankündigung sei der Support ausgelaufen, zudem reiche die Leistung für eine flüssige Video-Wiedergabe nicht aus.
Auf einem Raspberry Pi 2 oder 3 unterstützt die neue Videopipeline in LibreELEC 10 weiterhin nicht die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von HEVC-Videos. Wer dies benötigt, kann wahlweise zu LibreELEC 9.2 greifen oder aber einen Raspberry Pi 4 einsetzen.
Dort unterstützt LibreELEC die Ausgabe von 4K-Videos über den HDMI-Ausgang, die hardwarebeschleunigte Dekodierung von H264- und H265-Material, die Anzeige von HDR-Videos in den Formaten HDR10 und HLG, die Ausgabe von 10- und 12-Bit-Bildern sowie ein hardwaregestütztes Deinterlacing von SD-Material, wie etwa von einer DVD. Audio in den Formaten Dolby TrueHD und DTS HD reicht LibreELEC auf Wunsch an andere angeschlossene Geräte weiter.
Abschließend hält LibreELEC 10.0.4 für die unterstützten Raspberry Pis eine frische Firmware bereit und behebt ein paar Probleme mit AMD-Grafikkarten.





