Das Spiel zum Wochenende: Catty & Batty: The Spirit Guide

Das Spiel zum Wochenende: Catty & Batty: The Spirit Guide

Umzugshelfer

Eine Katze und eine Fledermaus wollen ein paar kleinen Geistern den Weg nach Hause zeigen. Das wiederum geschieht mit einer Menge Pappkartons und etwas Gehirnschmalz. Knobeln darf man dabei sogar parallel zu Zweit.

In den Garten der Katze Catty haben sich ein paar Geister verirrt. Um sie wieder nach Hause zu schicken, muss sie Catty zusammen mit der Fledermaus Batty zu einem hufeisenförmigen Portal dirigieren. Einmal losgelassen schwirren die Geister allerdings wild durch den Garten. Glücklicherweise haben Catty und Batty noch ein paar Pappkartons übrig.

Die Geister sammeln sich hier noch links oben zwischen den Kartons. Aus den Pappschachteln …

Fremdenführer

In „Catty & Batty“ baut der Spieler mit den Pappkartons eine Gasse zum rettenden Portal. Anschließend lässt er die Geister frei, die dann hoffentlich den richtigen Weg nehmen. Die Geister fliegen immer geradeaus und zweigen nur an Hindernissen in eine der möglichen Richtungen ab. Daher reicht es in der Regel aus, die Kartons an den wichtigen Abzweigungen aufzustellen.

… baut man erst eine Barriere auf, so dass die Geister dann zum Portal fliegen können. So viele Kartons sind hier zur Lösung übrigens nicht zwingend notwendig.

Konnte man alle Geister in das Portal treiben, geht es in einem weiteren Teil des Gartens von vorne los. Im Laufe des Spiels kommen dabei allerdings sukzessive weitere Hindernisse hinzu. Mal stehen etwa nur noch fünf Kartons parat, ein anderes Mal saugen Teleporter alle Geister in ihrer direkten Umgebung ein.

Die Kreise sind Teleporter, die alle Geister in ihrer direkten Umgebung einsaugen. Hier stehen zudem nur fünf Kartons zur Verfügung.

Weniger ist mehr

Per Knopfdruck setzen Catty und Batty an ihrer aktuellen Position eine Kiste auf die Erde. Fehlplatzierte Kartons hebt ein weiterer Klick wieder auf. Die beiden Protagonisten lassen sich zudem gleichzeitig bewegen. So können zwei Spieler gleichzeitig an der Lösung bauen. Wer keinen Partner findet, bewegt erst Batty und danach Catty.

Hier können die beiden Protagonisten die Barriere in der Mitte nicht überwinden – die Geister hingegen schon.

Zwar darf man so lange knobeln, wie man möchte, das Spiel zählt jedoch die platzierten Kartons und misst die benötigte Zeit. Bereits gelöste Abschnitte kann man jederzeit noch einmal in Angriff nehmen und so eine bessere Lösung in kürzerer Zeit finden. Insgesamt warten 30 Level auf die Spieler.

Sobald sich das Auge öffnet, schlafen alle Geister ein. Sie wachen erst wieder auf, wenn sie ein Held berührt.

Catty & Batty vertreibt der Entwickler Philipp Lehner über Steam [2] und auf Itch.io [1] . In letztgenanntem Online-Shop kostet das Spiel mindestens 5 US-Dollar. Dafür erhält man neben einer kopierschutzfreien Fassung von Catty & Batty auch einen Schlüssel, mit dem man das Denkspiel auf Steam freischalten kann. Wer dort direkt kauft, zahlt nur 4 Euro. Für 5,42 Euro lässt sich auf Steam alternativ die Collector’s Edition erwerben, die neben dem Spiel auch noch den Soundtrack umfasst.

Der Fuchs wacht immer wieder auf und zerbeißt dann einen der Kartons.

Fazit

Der Einstieg in Catty & Batty: The Spirit Guide gelingt schnell Dank des niedrigen Schwierigkeitsgrades und des simplen Spielprinzips: Man muss lediglich Kisten an den richtigen Stellen platzieren. Die fast in jedem Level neu hinzukommenden Spielelemente und Hindernisse sorgen für Abwechslung, teilweise ist sogar ein leichtes Umdenken notwendig. Pfiffig ist auch die Möglichkeit, gleichzeitig zu Zweit an einem Rätsel zu knobeln. Die Grafik wirkt kindlich-naiv, unterstreicht damit aber auch die Familientauglichkeit des Spiels. Wünschenswert wären weitere Level und ein Baukasten, mit dem man seine eigenen Rätsel erstellen kann.

Catty & Batty: The Spirit Guide

Bezugsquelle: https://muddasheep.itch.io/cattybatty2
Entwickler: Muddasheep (Philipp Lehner)
Lizenz: Kommerziell
Preis: ab 4,99 US-Dollar (Itch.io) / 3,99 Euro (Steam)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution, 64-Bit-Linux, Prozessor mit SSE2-Befehlssatz, mindestens 500 MByte Hauptspeicher
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