Neue IPFire-Version aktualisiert den Linux-Kernel und Software-Pakete

Neue IPFire-Version aktualisiert den Linux-Kernel und Software-Pakete

IPFire 2.27 - Core Update 162 veröffentlicht

Die schlanke Firewall-Distribution kommt mit zahlreichen kleineren und zwei größeren Änderungen. Zu Letztgenannten gehört der Linux-Kernel 5.15 und die Einstellung der 32-Bit-Fassung.

IPFire 2.27 – Core Update 162 ist das letzte Release, das noch als 32-Bit-Fassung für die i586-Architektur vorliegt. Die Entwickler hatten diesen Schritt bereits vor einem Jahr angekündigt. Wer noch eine 32-Bit-Fassung von IPFire verwendet, sollte die Konfiguration sichern und diese dann in einer frischen Installation der Firewall auf einer der unterstützten Plattformen wieder einspielen.

Neben dem Linux-Kernel 5.15 bietet die neue IPFire-Version noch einige kleinere Verbesserungen. So kennt das Web-Interface eine neue Hilfe-Funktion, direkt zur jeweils passenden Seite im IPFire-Wiki springt. Die neue DROP-Kategorie in IPFire Location bietet eine kuratierte Liste von Netzwerken, mit denen niemand eine Verbindung aufbauen sollte. Das deutlich besser gewartete Tool „whois“ ersetzt das bislang verwendete „jwhois“. Darüber hinaus beseitigt die neue IPFire-Version einige Fehler, unter anderem in OpenVPN und beim Aufbau von TCP-Verbindungen.

Abschließend haben die Entwickler zahlreiche Pakete aktualisiert. So gibt es den „dhcpd“ in Version 9.4.1, OpenVPN 2.4.4, OpenSSH 8.8p1 und die Coreutils 9.0.

Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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