Um ein hohes Ziel zu erreichen, braucht man lediglich ordentliche Sprungkraft in den Beinen, Muckis in den Armen und einen kleinen Vorrat an Holzkisten – zumindest in einem spaßigen Jump-and-Run-Spiel vom Entwickler Harmony Honey.
In Tiny Crate versucht ein kleines namenloses Männchen in einem lauschigen Wald ein glühendes Portal zu erreichen. Das befindet sich jedoch dummerweise auf einer ziemlich hoch gelegenen Plattform. Obwohl der kleine Held recht große Sprünge machen kann, bleibt er auf die Stapelkünste des Spielers angewiesen.
Baumeister
Als einzige Hilfe stehen in der Landschaft ein paar Holzkisten herum. Die kann das Männchen nicht nur verschieben, sondern auch einzeln hochheben und dann übereinanderstapeln. Wer sich dabei geschickt anstellt, schafft sich auf diese Weise eine Kletterhilfe nach oben. Konnte der Held schließlich das Portal erreichen, geht der Aufstieg in einem neuen Level von vorne los.
Das Stapeln erfordert dabei im weiteren Spielverlauf zunehmen Köpfchen. So muss man etwa die Kisten erst auf einer weiteren Plattform sammeln, bevor man von dort aus dann mit einem passenden Stapel das Portal erreicht. Darüber hinaus trifft man auf fiese Hindernisse, die individuelle Taktiken verlangen. Um etwa unbeschadet über ein längeres Dornenfeld hüpfen zu können, muss man gezielt Kisten hineinwerfen und diese dann als sichere Plattformen verwenden.

Bei Bedarf kann der Held auch Kisten tragen und mit ihnen in dieser Haltung auch springen. Allerdings hat er immer nur die Kraft für eine Kiste.
Brückernbau
Einige Plattformen und Brücken lassen sich nur durch einen dauerhaften Knopfdruck aktivieren. Um den Abgrund zu überqueren könnte man eine Kiste auf den Schalter stellen. Dumm nur, wenn man die Kiste später noch einmal benötigt. Folglich ist eine genaue Planung der Abläufe Pflicht. In späteren Leveln muss man sogar gezielt nacheinander Plattformen ein- und ausschalten, um zum Portal zu gelangen.

Wie hier muss man häufiger erst die Kisten einsammeln und sie dann an der richtigen Stelle aufeinanderstapeln.
Entwickler Harmony Honey vertreibt sein Spiel auf Itch.io für einen frei wählbaren Preis [1]. Wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann Tiny Crate auch komplett kostenlos herunterladen. Dazu klickt man auf Download now, folgt dem Link No thanks, just take me to the downloads und klickt neben dem Pinguin-Symbol auf Download. Das dabei erhaltene Archiv muss man nur noch entpacken, die Datei Tiny-Crate.x86_64 als ausführbar kennzeichnen und dieses Programm dann starten.
Fazit
Tiny Crate nutzt ein simples Spielprinzip, bei dem man eigentlich nur Kisten umhertragen und stapeln muss. Das erfordert allerdings Geschick und ein kluges Köpfchen. Die Level sind pfiffig gestaltet, die zusätzlichen Hindernisse sorgen zudem für Abwechslung. Obendrauf kommt eine recht knuffige Pixelgrafik. Der Schwierigkeitsgrad steigt genau im richtigen Maß an. Unter dem Strich ist Tiny Crate somit das ideale Spiel für verregnete Herbstabende.
Tiny Crate
| Bezugsquelle: | https://harmony-hunnie.itch.io/tinycrate |
| Entwickler: | Harmony Honey |
| Lizenz: | Kommerziell |
| Preis: | Beliebig |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution |
Infos
- [1] Projekt-Homepage: https://harmony-hunnie.itch.io/tinycrate








