Neue GNU Core Utilities bringen trotz Versionssprung nur kleine Änderungen

Neue GNU Core Utilities bringen trotz Versionssprung nur kleine Änderungen

GNU Core Utilities 9.0 verfügbar

Zu der Werkzeugsammlung gehören die grundlegenden Kommandozeilenbefehle eines Linux-Systems, wie etwa „cp“, „rm“ und „ls“. In ihnen haben die Entwickler einige kleinere Fehler behoben. Neue Funktionen gibt es unter anderem bei „ls“, „cp“ und vor allem „cksum“.

Dieses Tool kennt ab sofort den Parameter „-a“, über den sich der zu verwendende Algorithmus vorgeben lässt. Dazu gehört neuerdings auch das SM3 Digest-Verfahren. Mit „–check“ versucht „cksum“ herauszufinden, welches Verfahren bei einer Prüfsumme zum Einsatz kam. Dank entsprechender Optimierungen arbeitet das Tool bis zu achtmal schneller.

Flotter geht auch „wc“ beim Zählen von Zeilenumbrüchen zu Werke, sofern das Werkzeug auf einem Prozessor mit der Befehlssatzerweiterung AVX2 läuft. Letztgenannte beschleunigt „wc“ dann bis zum Fünffachen.

Über „–sort=width“ sortiert „ls“ die Dateinamen nach ihrer Breite. Das soll vor allem für mehr Übersicht in der standardmäßig angezeigten Spaltendarstellung sorgen. Mit dem Parameter „–zero“ verwendet das Tool zudem am Ende einer Zeile das NUL-Zeichen anstelle des Zeilenumbruchs. Abschließend unterstützt „ls“ über den Parameter „–classify“ die Flags „always“, „auto“ und „never“.

„cp“ und „install“ arbeiten im Modus Copy-On-Write (COW), sofern das Dateisystem dies unterstützt. „df“ sieht acfs, coda, fhgfs, gpfs, ibrix, ocfs2 und vxfs als Remote-Dateisysteme an.

Sämtliche Neuerungen und behobenen Fehler listet die offizielle Ankündigung auf.

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