Mit Clonezilla lassen sich schnell Partitionen und Datenträger sichern sowie klonen. Die neue Version hebt den Unterbau auf einen neuen Stand, schraubt leicht an einigen Kommandozeilenprogrammen und behebt Fehler.
Als Basis dient Debian Sid, wobei die Entwickler die benötigten Pakete am 17. August aus den Repositories geholt haben. Der Linux-Kernel meldet sich in Version 5.10.46-1.
Das Tool „ocs-restore-mdisks“ unterstützt jetzt Wildcards für Gerätenamen. Neu an Bord ist „ocs-expand-lvm“, das LVM-Volumes expandieren kann. Die Werkzeuge „drbl-ocs“, „ocs-live-feed-img“, „ocs-onthefly“, „ocs-restore-mdisks“ und „ocs-sr“ kennen die kurzen Parameter „-bm“ und „-em“ für den Beginner- beziehungsweise „Expert“-Modus. „ocs-clean-part-fs“ heißt jetzt „ocs-clean-disk-part-fs“.
Per Bitlocker verschlüsselte Geräte lassen sich ab sofort als Image-Repository verwenden. Im Rettungsmodus bekommt Partclone neben „–rescue“ auch noch „–force“ übergeben. Das Paket „python3-crypto“ ist nicht mehr Teil des Live-Systems, da es Clonezilla selbst nicht verwendet.
Sämtliche Änderungen listen die Release Notes auf. Clonezilla gibt es in mehreren Varianten. Die Aktualisierung betrifft die stabile, auf Debian basierte Fassung.





