Mit Nextcloud setzen Anwender schnell eine private Cloud auf, die sich zu einer Groupware erweitern lässt. Die neue Version führt Circles und ein Genehmigungsverfahren ein. Zudem lassen sich PDF-Dokumente einfacher signieren.
Letzteres geschieht über den Dienst DocuSign, dem in Europa entwickelten EIDEasy-Verfahren oder der Open-Source-App LibreSign.
In Nextcloud Hub 22 kann jeder Nutzer seine Kontakte in eigenen Gruppen zusammenfassen. Allen Mitgliedern eines sogenannten Circles kann man dann gezielt Dateien freigeben oder eine Aufgabe zuweisen. Darüber hinaus lässt sich schnell ein Chat mit der kompletten Gruppe starten. Ein Circle lässt sich für andere oder sogar alle Nextcloud-Nutzer sichtbar schalten. In letztem Fall können andere Nutzer um eine Aufnahme in den Circle bitten. Umgekehrt kann der Ersteller des Circles aktiv andere Nutzer einladen. Die Circles sollen vor allem die Administrierenden bei ihrer Arbeit etwas entlasten.
Bevor ein wichtiges Marketingdokument an die Öffentlichkeit gelangt, sollte es ein Vorgesetzter gegenlesen und genehmigen. Im Nextcloud Hub 22 dürfen Administrierende in den Einstellungen einen entsprechenden Workflow definieren. Nutzer können dann eine entsprechende Genehmigung für ein Dokument anfordern.
Die neue Collectives-App rüstet eine Wissensdatenbank nach. Die dort von den Nutzern eingepflegten Informationen lassen sich in Seiten und Unterseiten strukturieren, die sich wiederum miteinander verlinken lassen. Im Hintergrund speichert Collectives die Texte als Markdown-Dateien, die sich über die Suchfunktion im Volltext durchstöbern lassen.
Der Kalender offeriert einen Papierkorb, mit dem sich versehentlich gelöschte Termine und Kalender wiederherstellen lassen. Des Weiteren lassen sich im Kalender Konferenzräume, Autos oder andere Ressourcen reservieren. Die E-Mail-Verwaltung verbessert unter anderem die Auflistung der Nachrichten als Threads und das Taggen. Abschließend lassen sich aus Chat-Nachrichten direkt Aufgaben erzeugen und umgekehrt eine bestehende Aufgabe schnell in einem Chat teilen.
Sämtliche Neuerungen stellt ausführlich ein Blog-Beitrag vor.





