Die Distribution entsteht aus den freien Quellcodepaketen des nur kommerziell erhältlichen Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und möchte das eingestellte CentOS beerben. Das neue AlmaLinux 8.4 unterstützt erstmals Secure Boot und bietet neue Module Streams.
Die offerieren unter anderem Python 3.9, Redis 6, PostgreSQL 13 und MariaDB 10.5. Änderungen gibt es auch bei zwei Repositories. So ist das „PowerTools“-Repository standardmäßig deaktiviert, um sich enger an die Vorlage RHEL 8.4 zu halten. Die entsprechenden Daten für das Repository finden Administratoren in der Datei „almalinux-powertools.repo“.
Das „devel“-Repository hält zusätzliche Pakete für Entwickler bereit und ergänzt so das Angebot von RHEL. Das AlmaLinux-Team rät jedoch davon ab, dieses Repository in produktiv genutzten Installationen zu aktivieren.
Entwickler dürfen sich über aktualisierte Toolchains freuen. So gibt es jetzt GCC 10, LLVM 11.0.0, Rust 1.49.0 und Go 1.15.7. Abschließend gelten die Profile für die Audit-Lösung OpenSCAP als stabil.
Sämtliche Neuerungen listen auch die Release Notes auf.





