Der Installationsassistent hat dazugelernt, zudem kommt ab sofort SeaMonkey als Standard-Browser zum Einsatz. Die schlanke Distribution basiert auf Debian Buster, verwendet aber für den Systemstart kein Systemd.
Anwender haben die Wahl zwischen dem klassischen Init-System Sys-V-Init oder dem neueren Runit. Im Hintergrund arbeitet ein neuerer Linux-Kernel 4.9.0-264. Ihm zur Seite stehen die aktuellen, aus Debian Sid portierten Firmware-Pakete. Die Benutzeroberfläche stellt weiterhin IceWM, das jetzt in Version 2.3.4 vorliegt.
Das Werkzeug mps-tube haben die Antix-Entwickler mangels Funktionsfähigkeit entfernt. Im Gegenzug ist das Youtube-dl- und MPV-Frontend ytfzf an Bord. Als Alternative zu Seamonkey gibt es Firefox ESR 78.10.0esr, die Büroarbeit erledigt LibreOffice 7.0.4~rc2. Schließlich haben die Entwickler noch die Übersetzungen verbessert und aktualisiert.
Antix steht in mehreren Editionen bereit. Die richtige Wahl richtet sich dabei nach Architektur, grafischer Oberfläche und dem gewünschten Init-System. Die größte Edition namens Antix-full bringt 1,2 GByte auf die Waage.
Die „Base“-Varianten passen ab sofort auf eine CD. Dort ersetzt zudem das Tool iso-snashot-cli das bislang genutzte iso-snapshot. Die Base-Editionen müssen zudem ohne „smtube“ und die Gastanwendungen von VirtualBox auskommen.
Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.





