Das Leben in einer lauschigen Glaskuppel auf einem fremden Planeten könnte recht lauschig sein. Wären da nicht die vielen fiesen Außerirdischen, die unablässig auf das filigrane Glas einschlagen.
In Dome Romantik steuert man den kleinen namenlosen Bewohner einer Glaskuppel. Die steht auf einem kargen Planeten und ist mit allerhand moderner Technik vollgestopft. Auf der Oberfläche hausen ein paar schwarze angriffslustige Monster, die sich in Wellen der Glaskuppel nähern und auf sie eindreschen. Ohne Gegenwehr würde die Kuppel irgendwann zersplittern, womit man wiederum schutzlos den Angreifern ausgeliefert wäre.
Glaskasten
Glücklicherweise ist auf der Kuppel eine Laserkanone montiert. Um sie zu aktivieren, muss sich der Held zunächst an seinen Computer schwingen und die Kanone ausfahren. Anschließend bewegt man die Waffe mit den Pfeiltasten über die Kuppel, ein Druck auf die Leertaste löst die Kanone aus. Die fiesen Außerirdischen halten dabei dem Laser mehr oder weniger lange Stand. Während man die ersten kleinen Angriffswellen auf diese Weise noch gut unter Kontrolle halten kann, strömen im Laufe des Spiels immer mehr Monster auf die Glaskuppel zu. Dagegen hilft nur ordentlich und schnell aufzurüsten.
Weitere Waffen und andere nützliche Gegenstände kann man ebenfalls über den Computer in einem kleinen Shop ordern. Jede Verbesserung verlangt jedoch nach passenden Rohstoffen. Die wiederum lassen sich kurzerhand im Boden abbauen. Dazu steigt der Held in die Tiefe und zerkleinert die dortigen Erdblöcke. Mit etwas Glück löst er so einige der Rohstoffe heraus. Die nimmt der Held nach einem Druck auf die Leertaste an eine Leine und zieht sie daran nach oben in seine Kuppel.

Mit den passenden Rohstoffen kann man sich nützliche Verbesserungen kaufen. Die helfen beim Graben oder …
Keine Zeit
Der Abbau der Rohstoffe kostet allerdings Zeit, in der die Monster unbehelligt auf die Glaskuppel einschlagen. Wann sich die nächsten Meeresbewohner zur Kuppel aufmachen, zeigt netterweise ein Balken am unteren Rand – allerdings erst, nachdem man ihn über den Computer erworben hat. Das Gestein im Untergrund wird zudem immer härter, je weiter man sich nach unten in die Erde gräbt. Folglich sollte man auch die Bergbauausrüstung weiter aufrüsten. Ziel des Spiels ist es, den Mittelpunkt des Planeten zu erreichen.
Dome Romantik entstand in nur 72 Stunden im Rahmen des Wettbewerbs Ludum Dare 48 [2]. Das Entwicklerduo bippinbits stellen ihr Spiel in einer leicht überarbeiteten Fassung kostenlos auf Itch.io [1] zum Download bereit. Dort lässt es sich auch direkt im Browser anspielen. Um die Linux-Fassung zu erhalten, klickt man im Download-Bereich neben dem Pinguin-Symbol auf Download, entpackt dann das Archiv, macht die so freigelegte Datei ausführbar und startet das Programm.

Die verschiedenen hilfreichen Erweiterungen kosten unterschiedliche Rohstoffe. Folglich gilt es diese aufzuspüren und dann in ausreichender Menge abzubauen.
Fazit
Dome Romantik macht fast schon süchtig und sorgt immer wieder für schweißnasse Finger – etwa wenn man mit einem Bündel Rohstoffen im Schlepptau nur langsam Richtung Kuppel schwebt, dort aber schon einige Monster munter auf den Glasdom einprügeln. Durch den Abbau liegen zudem neue Rohstoffe immer weiter von der Basis entfernt. Die zahlreichen verschiedenen Ausrüstungsgegenstände im Shop fördern zusätzlich den Sammeltrieb. Die Pixelgrafik ist liebe- und stimmungsvoll gezeichnet, der Schwierigkeitsgrad steigt im genau richtigen Maße an. Wer kleine Actionspiele mag, sollte daher unbedingt zugreifen.
Dome Romantik
| Bezugsquelle: | https://bippinbits.itch.io/dome-romantik |
| Entwickler: | bippinbits |
| Lizenz: | Eigene (Closed Source) |
| Preis: | Kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution |
Infos
- [1] Projekt-Homepage: https://bippinbits.itch.io/dome-romantik
- [2] Ludum Dare 48: https://ldjam.com/events/ludum-dare/48









Hi Tim, hab mich sehr über den Artikel gefreut! Sehr schön dass du Spaß hattest :)