Aktualisierte KaOS-Startmedien bringt viele kleine Änderungen und Updates

Aktualisierte KaOS-Startmedien bringt viele kleine Änderungen und Updates

KaOS 2021.04 freigegeben

Die Rolling-Release-Distribution überarbeitet ihren Paketmanager „kcp“, unterstützt JPEG XL-Bilder, bringt viele Software-Pakete auf den aktuellen Stand und nutzt als Desktop-Umgebung das aktuelle Plasma 5.21.3.

Hinzu gesellen sich die KDE Applications 21.04.0, die mittlerweile unter der Bezeichnung KDE Gears laufen. Die Basis bilden die KDE Frameworks 5.81.0 und Qt 5.15.2. Letztgenanntes erhält vom KaOS-Team die vom KDE-Projekt veröffentlichten Patches.

KaOS Community-Pakete verwaltet und jongliert das Tool „kcp“. Dieses haben die Entwickler komplett neu implementiert, als Programmiersprache kommt weiterhin Go zum Einsatz. Anwender können die Konfiguration von „kcp“ erstmals in einer Konfigurationsdatei vorgeben. Darüber hinaus geht das Tool flotter zu Werke.

Das veröffentlichte Startmedium unterstützt nicht mehr den proprietären Nvidia-Treiber der Versionsreihe 340.xx. Damit müssen Nutzer von Nvidia-Grafikkarten, die vor 2014 produziert wurden, mit dem freien Nouveau-Treiber vorlieb nehmen.

Neu an Bord ist die Entwicklungsumgebung VSCodium. Sie basiert auf VS Code, verschickt aber anders als das Vorbild keine Telemetriedaten. Des Weiteren unterstützt KaOS 2021.04 das Dateiformat JPEG XL. Für Letzteres sorgt „qt-jpegxl-image-plugin“, Dank dessen Hilfe Gwenview JEPG XL-Bilder anzeigt.

LibreOffice ersetzt Calligra als Standard-Office-Paket. Weiterhin verfügbar sind unter anderem GCC 10.3.0, Glibc 2.33, Binutils 2.36.1, Systemd 247.6, Git 2.30.1, LLVM/Clang 11.1.0, Protobuf 3.15, Krb5 1.19.1, Poppler 21.04.0, Mesa 21.0.3, NetworkManager 1.30.4 und Samba 4.14.3.

Der Installationsassistent Calamares zeichnet die Navigation und die letzte Seite mit QML. KaOS steigt auf Dracut zur Erstellung der Initramfs um. Derzeit generiert das Tool bereits den „linux-next“-Kernel. Die KaOS-Entwickler weisen explizit darauf hin, dass derzeit eine Installation auf RAID-Systemen nicht möglich ist.

Den Standard-Mirror stellt jetzt Fosshost. Dieser leitet automatisch zu einem Mirror in der Nähe des Anwenders um. Damit muss man im Idealfall nicht mehr per Hand den schnellsten Mirror einstellen.

Sämtliche Neuerungen stellt die entsprechende Ankündigung vor.

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