Die Distribution basiert auf Debian unstable („Sid“), wobei die Entwickler die Pakete am 14.02.2021 aus den Repositories geholt haben. Als Installationsassistent fungiert Calamares, im Hintergrund arbeitet ein angepasster Kernel 5.10.5.
Ganze drei Jahre war es um die Distribution Siduction still, jetzt überraschten die Entwickler mit einer neuen Version. In Anspielung auf die Corona-Pandemie erhielt sie den Codenamen „C-Blues“. Die lange Pause erklären die Entwickler in ihrer Ankündigung zur neuen Version zum einen mit der Pandemie und zum anderen mit dem spurlosen Verschwinden ihres Projektleiters.
Verfügbar ist Siduction 2021.1 mit den Desktop-Umgebungen KDE Plasma 5.20.5, LXQt 0.16.0-1, Cinnamon 4.8.6, Xfce 4.16 und Lxde 10+nmu1. Hinzu kommen Fassungen mit Xorg sowie ohne grafische Benutzeroberfläche („noX“). Gegenüber älteren Siduction-Versionen unterstützen die Entwickler diesmal weder Gnome noch Mate, die sich allerdings über die Softwareverwaltung nachinstallieren lassen. Das Siduction-Team empfiehlt Plasma.
Die Xorg- und noX-Ausgaben verbinden sich über den iNet Wireless Daemon mit einem WLAN-Netzwerk. Das Werkzeug soll deutlich schneller und auch schlanker ausfallen, als der in den Ruhestand geschickte WPA-Supplicant.





