Die neue Version der auf Arch Linux basierenden Distribution aktualisiert vor allem die Desktop-Umgebungen. So haben Anwender die Wahl zwischen Xfce 4.14, KDE Plasma 5.20 und Gnome 3.38. Die Manjaro-Edition mit Gnome Desktop hat zudem die meisten Änderungen erhalten.
Unter anderem haben die Manjaro-Entwickler ihr Application Utility verbessert. Im Gnome-Layout-Switcher sind zwei Varianten für die automatische Fensteranordnung verfügbar: Neben der Pop Shell existiert noch die für Touch-Bildschirme ausgelegte Material Shell. Virtuelle Arbeitsflächen jonglieren Anwender Dank angepasster Tastenkombinationen effizienter. Der automatische Dark Mode lässt sich zudem feiner regulieren. Bei verschlüsselter Festplatte erscheint jetzt während des Bootvorgangs ein grafischer Splash Screen.
Auch unter der Oberfläche gibt es Neuerungen: Durch eine entsprechende Verschlankung belegt der Gnome-Desktop rund 40 Prozent weniger Hauptspeicher. Sofern keine Nvidia-Karte im System steckt, nutzt die Gnome-Edition von Manjaro standardmäßig eine Wayland-Session.
In allen Editionen werkelt der Linux-Kernel 5.9. Für ältere Systeme steht ein abgespecktes ISO-Image bereit, das den Kernel 5.4 verwendet. Der Installationsassistent Calamares unterstützt verschlüsselte Systeme, die eine unverschlüsselte „/boot“-Partition besitzen. Dies ermöglicht unter anderem die Anzeige von Passwort-Eingabefeldern im Grafikmodus.
Die Neuerungen von Manjaro 20.2 fasst die offizielle Ankündigung zusammen.





