Mit dem viel gelobten WireGuard-Protokoll lassen sich schnelle VPNs aufbauen. Diese Technik hat das Unternehmen NordVPN jetzt um eigene Komponenten zum proprietären NordLynx-Protokoll erweitert und bietet auf dessen Basis wiederum einen kommerziellen VPN-Dienst an.
Laut dem in Panama angesiedelten Unternehmen soll das NordLynx-Protokoll gegenüber WireGuard vor allem den Datenschutz verbessern. Dazu koppelt es WireGuard mit dem NordVPN eigenen Doppel-Network-Address-Translation-System. Während sich in dieser Mariage WireGuard primär um die Verschlüsselung kümmert, sorgt das Doppel-NAS-System dafür, dass keine Nutzerdaten auf dem Server zurückbleiben müssen und dynamische IP-Adressen nur für die Dauer einer Sitzung zugeteilt bleiben. Die Benutzerauthentifizierung erfolgt nach Angaben von NordVPN über eine externe Datenbank.
Nutzen lässt sich NordLynx unter allen Betriebssystemen, das Unternehmen nennt konkret Windows, Mac, iOS, Android und Linux. Bestehende Kunden von NordVPN können in ihrem Client ab sofort auf das Protokoll NordLynx wechseln. Standardmäßig kommt derzeit noch OpenVPN zum Einsatz, NordVPN denkt aber bereits über einen Schwenk zu NordLynx nach.





