Neue Tuxedo-App erlaubt bequeme CPU- und Lüftereinstellungen

Neue Tuxedo-App erlaubt bequeme CPU- und Lüftereinstellungen

Bildquelle: Tuxedo

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Tuxedo Control Panel freigegeben

Der deutsche Hardwarehersteller Tuxedo bietet für seine Notebooks ein neues Linux-Tool an, über das Anwender bequem einige Hardware-Einstellungen ihres Geräts regulieren können. Bei Bedarf lassen sich zudem Profile erstellen.

Die erste Version des Tuxedo Control Panels erlaubt zunächst nur einige grundlegenden Änderungen. Unter anderem kann die Software einige Prozessoreigenschaften ändern, die Lüftereinistellungen anpassen, die Bildschirmhelligkeit regulieren sowie die Webcam ein- und ausschalten.

Auf Wunsch speichert das Control Panel die gewählten Einstellungen in Profilen. Das ist besonders nützlich, wenn der Anwender am Arbeitsplatz mehr Rechenleistung benötigt, unterwegs aber ein energiesparendes Gerät bevorzugt. Anstatt die Einstellungen immer mühsam per Hand zu ändern, genügt dann die Wahl des entsprechenden Profils. Jedes Profil unterscheidet laut Tuxedo zwischen einem Performance- oder Energiesparmodus. Das Control Panel wählt dann die entsprechend passenden Hardwareeinstellungen. Darüber hinaus dürfen Anwender zu jedem Profil festlegen, ob es für den Netz- oder den Batteriebetrieb gelten soll.

Das Control Center erlaubt nicht nur die Änderung der Einstellungen, auf dem sogenannten Dashboard präsentiert es auch wichtige Statistiken über das System. Dazu zählen die Systemleistung, die Temperatur und die Lüfterdrehzahl.

Besitzer eines Tuxedo Notebooks können das Control Center unter Tuxedo OS, Ubuntu und openSUSE einfach über die Softwareverwaltung einspielen. Der Quellcode unterliegt der GPL v3 und steht auf GitHub zur Einsicht bereit.

Tuxedo möchte sein Control Center in der nächsten Zeit kontinuierlich weiterentwickeln. Die kommenden Versionen sollen den Zugriff auf weitere Komponenten und Einstellungen erlauben. Geplant sind unter anderem eine Tastaturbeleuchtung und eine Touchpad-Steuerung. Zudem sollen Anwender einige der bestehenden Einstellungen noch feiner vornehmen können. Auf der Agenda stehen eine Steuerung der Anzahl der CPU-Kerne, die Taktrate, sowie die maximale Leistungsaufnahme von Prozessor und Grafikkarte.

Weitere Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung.

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