Aktualisiertes elementary OS bietet Flatpak- und erweitert Hardware-Support

Aktualisiertes elementary OS bietet Flatpak- und erweitert Hardware-Support

elementary OS 5.1 veröffentlicht

Die neue Version der Distribution liefert zahlreiche Detailverbesserungen. Unter anderem haben die Entwickler den Login-Bildschirm überarbeitet. Obendrauf gibt es Verbesserungen in den Systemeinstellungen und bei der Accessibility.

elementary OS 5.1 trägt den Codenamen Hera und basiert auf dem im Oktober veröffentlichten Juno. Gemäß dem damals eingeführten Versionsnummernschema bringt die Version 5.1 kleinere Verbesserungen mit.

Der neue Login-Bildschirm bietet ein einfacheres Erscheinungsbild und zeigt neben den vollständigen Benutzernamen auch noch das jeweils von den Nutzern verwendete Hintergrundbild. Darüber hinaus kommt der neue Login-Bildschirm besser mit HiDPI-Schirmen zurecht und bietet eine bessere Lokalisierung. Ebenfalls neu ist das Begrüßungsfenster, das die Onboarding-App bereitstellt. Sie stellt kurz und knapp wichtige Funktionen vor.

Das AppCenter unterstützt jetzt Flatpak-Pakete. Über das neue Werkzeug „Sideload“ lassen sich Flatpak-Pakete aus anderen Quellen geordnet installieren. Updates für solche Anwendungen erscheinen automatisch auch im AppCenter. Letztgenanntes soll in Hera zudem 10 Prozent schneller arbeiten. Die Navigation vereinfachen neue Vor- und Zurück-Schaltflächen, darüber hinaus gibt es Ladeanimationen. Abschließend kann das AppCenter jetzt besser damit umgehen, wenn sich das Gerät offline befindet.

In den Systemeinstellungen lassen sich jetzt unter anderem einfach die für die Wiedergabe gewünschten Audio-Geräte einstellen. Anwender können zudem wählen, ob Warnungen per Ton, visuell oder in beiden Formen auftreten sollen. Touchpads, Maus und die Bildschirmeinstellungen lassen sich ebenfalls einfacher vornehmen. Die Textgröße lässt sich jetzt auch 0,75-fach verkleinern oder 1,5-fach vergrößern.

Das Pairing von Bluetooth-Geräten arbeitet robuster, die zugehörigen Dialoge haben die Entwickler überarbeitet. Letzteres gilt auch für die Einstellungen zu Datum und Zeit sowie zur Sprache und Region.

Abschließend haben die Entwickler ihre hauseigenen Apps überarbeitet. Darunter fallen Calendar, Kamera, Photos, Music, Voices, Files, Code und Terminal. Unter anderem unterstützt der Dateimanager Files ab sofort auch CloudProviders. Über die Schnittstelle arbeitet Files beispielsweise mit Nextcloud zusammen.

Sämtliche Neuerungen erläutert ausführlich die offizielle Ankündigung.

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