GNU Ring ist eine quelloffene dezentrale Kommunikationsplattform, ähnlich Whatsapp oder Skype. Die KDE-Entwickler haben jetzt ihren komplett neu implementierten Client Ring-KDE in der Version 3.0.0 freigegeben.
Ring-KDE 3.0.0 nutzt aktuelle KDE- und Qt-Technologien, darunter Qt Quick 2 und das Kirigami-Framework.
Das Bedienkonzept der Vorversionen ersetzt zudem eine Zeitleiste, ähnlich wie man sie aus Facebook oder von Whatsapp kennt. Diese Timeline protokolliert sämtliche Anrufe, Chat-Nachrichten, Videos und aufgezeichneten Telefongespräche. Gleichzeitig bietet Ring-KDE 3.0.0 besseren Support für Video-, Screen-Sharing und File-Streaming. Inhalte finden Anwender vor allem über eine Suchfunktion am oberen Rand. Ring-KDE versucht dabei möglichst viele Informationen lokal zu finden und möglichst wenige Daten mit dem Internet auszutauschen.
GNU Ring unterstützt Sprachanrufe, Videokonferenzen, (Text-)Chats, Screensharing und den Dateitransfer. Zugrunde liegen offene Standards. Gegenüber anderen Lösungen setzt GNU Ring keinen zentralen Server voraus, Usernamen lassen sich mit einem Blockchain-Verfahren gegen Diebstahl schützen. In Ring-KDE übernimmt ein kleiner Assistent die notwendigen Einrichtungen.
Ring-KDE ging ursprünglich aus der Anwendung SFLPhone hervor. Die Entwickler wollen sich bei den nächsten Ring-KDE-Versionen vor allem auf die Korrektur von Fehlern konzentrieren und die Performance verbessern. Zudem möchten die Entwickler noch einige Verbesserungen in Kirigami2 berücksichtigen, die Ring-KDE bislang noch nicht nutzt.
Wer Ring-KDE 3.0.0 ausprobieren möchte, kann dies bequem mit dem bereitgestellten AppImage.





