In der aktuellen Entwicklerversion von LibreOffice können Anwender das Hauptmenü samt der Symbolleisten gegen eine sogenannte NotebookBar austauschen. Diese ähnelt verdächtig den Ribbons aus Microsoft Office.
Die Benutzeroberfläche von LibreOffice gilt schon lange als veraltet. Ein erster Ansatz für eine Neugestaltung war die Sidebar am rechten Fensterrand.
Die Entwickler haben jetzt als zusätzliche Alternative die NotebookBar geschaffen. Wie die Ribbons aus Microsoft Office fasst sie alle Funktionen thematisch auf mehreren Registern zusammen. Anwender müssen sich entscheiden, ob sie die NotebookBar, die Sidebar oder die klassischen Symbolleisten verwenden möchten. Im Fall der NotebookBar verschwindet auch das Hauptmenü, das sich aber über ein neues Symbol links oben in der Fensterecke zurückholen lässt.
Die neue NotebookBar ist derzeit nur in der aktuellen Entwickler-Version von LibreOffice 5.3 zu finden. Wer so mutig ist und diese instabile Version installiert, muss die NotebookBar zudem erst freischalten. Dies gelingt in der englischen Fassung über „Tools | Options… | LibreOfficeDev | Advanced check Enable experimental features (may be unstable)“. Anschließend lässt sich die NotebookBar via „View | Toolbar layout | Notebookbar“ aktivieren.
Den aktuellen Entwicklungsstand der NotebookBar fasst eine Wiki-Seite zusammen.






Ich hoffe, man kann die Menüs beibehalten. Die Ribbons sind doch mit ein Grund, warum vielen LibreOffice lieber ist.
“Anwender müssen sich entscheiden, ob sie die NotebookBar, die Sidebar oder die klassischen Symbolleisten verwenden möchten. ”
Geht also.
…wenn man mich fragt. Aber Gott sei Dank hat man dann ja die Wahl, verstehe nur nicht, warum altbewährtes immer mit irgend einen neuen Kram Ala Microsoft verbaut wird.
Wünsche allen eine friedliche Weihnachten, und ein guten Rutsch ins neue Jahr, mit fielen neuen Themen. :-)