Das Spiel zum Wochenende: Assault Android Cactus

Das Spiel zum Wochenende: Assault Android Cactus

Schießender Kaktus

In einem äußerst actionreichen Actionspiel des Actionspiel-Entwicklers Witch Beam setzt sich ein Mitglied der Interplanetary Police gegen eine riesige Menge durchgeknallter Roboter zur Wehr. Die größte Gefahr ist jedoch eine leere Batterie.

Sogenannte Bullet-Hell-Shooter überschütten den einsamen Spieler mit Angreifern und scharfen Geschossen. Nur Geschick, eine gute Taktik und Dauerfeuer helfen gegen die in Wellen hereinströmenden Gegner. Zu diesen Actionspielen gehört auch Assault Android Cactus. In ihm steuert der Spieler ein Mitglied der Interplanetary Police durch ein überdimensionales Raumschiff. In letztgenanntem befinden sich unzählige durchgeknallte Roboter, die nur mit Waffengewalt zu bändigen sind.

Die Heldin schießt immer in die Richtung des roten Fadenkreuzes, während hier immer neue Krabbelroboter aus den Löchern emporsteigen.

Die Heldin schießt immer in die Richtung des roten Fadenkreuzes, während hier immer neue Krabbelroboter aus den Löchern emporsteigen.

Die Interplanetary Police besteht aus mehreren weiblichen Androiden, von denen sich der Spieler zu Beginn eine aussuchen darf. Ihre Energie erhält die Heldin aus einer eingebauten Batterie. Jede Aktion zehrt den gespeicherten Strom etwas auf. Ist die Batterie im Androiden leer, ist auch das Spiel beendet. Glücklicherweise erscheinen in der Umgebung immer mal wieder neue Batterien, mit denen sich der Energievorrat aufladen lässt. Sammelt man die Batterien jedoch nicht schnell genug ein, lösen sie sich nach ein paar Sekunden unwiederbringlich auf.

Die Heldin muss unablässig diese grünen Batterien sammeln, damit ihr die Energie nicht ausgeht.

Die Heldin muss unablässig diese grünen Batterien sammeln, damit ihr die Energie nicht ausgeht.

Rüstzeug

Jede Heldin besitzt zwei Waffen, die sich von Androidin zu Androidin unterscheiden: Der pimäre Schießprügel feuert kontinuierlich, richtet aber in der Regel nur kleine Schäden beim Gegner an. Die zweite Waffe schießt mit dickeren Geschossen, wie etwa Raketen oder Granaten. Diese richten zwar mehr Schaden an, müssen sich aber nach jedem Schuss erst wieder zeitraubend aufladen. Weitere Hilfe bieten Bonusgegenstände, mit denen die Heldin unter anderem kurzzeitig schneller laufen oder die Durchschlagskraft ihrer Waffe verstärken kann.

In einigen Leveln geht sogar das Licht (vorübergehend) aus, was wiederum die Orientierung erschwert.

In einigen Leveln geht sogar das Licht (vorübergehend) aus, was wiederum die Orientierung erschwert.

Das zu erkundende Raumschiff besteht aus fünf Zonen, die jeweils noch einmal in fünf Kampfarenen unterteilt sind. Jede dieser Stages darf man mit einer anderen Heldin in Angriff nehmen. Im Laufe eines Gefechts verändert sich zudem die Umgebung der Stage. Beispielsweise fahren Wände ein und geben so die dahinter wartenden Gegner frei. In der letzten Stage einer jeden Zone wartet schließlich noch ein dicker Boss-Gegner. Dieser besitzt eine ganz bestimmte Angriffstaktik und ist nur mit einer ausgeklügelten Strategie zu besiegen.

Boss-Gegner wie dieser dicke Brummer sind nur mit Geschick und einer guten Taktik zu besiegen.

Boss-Gegner wie dieser dicke Brummer sind nur mit Geschick und einer guten Taktik zu besiegen.

Gemeinsam günstig

Wer nicht alleine gegen die Roboterarmeen antreten mag, kann sich gemeinsam im Co-Op-Modus mit bis zu drei weiteren Personen ins Kampfgetümmel stürzen. Ergänzend gibt es noch den Infinity-Drive-Modus: In ihm gilt es, gegen eine unendliche Zahl von Angreifern möglichst lange zu überleben.

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@B:Abb. 1: Die Hindernisse, hinter denen man hier noch gut Deckung suchen kann …

Entwickler Witch Beam verkauft sein Actionspiel für rund 14 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3]. Wer im letztgenannten Online-Shop einkauft, erhält eine kopierschutzfreie Fassung und darf Assault Android Cactus zusätzlich noch auf Steam freischalten. Des Weiteren ist das Spiel derzeit Teil des Humble Gems Bundle [4]. Bei dieser Aktion darf man für ein Spielepaket bezahlen, was man möchte. Assault Android Cactus gibt es allerdings erst, wenn man mindestens den aktuellen von allen anderen Kunden bezahlten Durchschnittspreis überweist. Zum Redaktionsschluss waren dies rund 4 Euro, was immer noch deutlich unter dem regulären Verkaufspreis liegt. In jedem Fall gibt es das Spiel als 32- und 64-Bit-Version.

… verschwinden im Laufe des Spiels und ermöglichen so weiteren Gegnern den Weg in die Arena.

… verschwinden im Laufe des Spiels und ermöglichen so weiteren Gegnern den Weg in die Arena.

Fazit

Assault Android Cactus ist ein solider Bullet-Hell-Shooter ohne Ecken und Kanten. Bis auf wenige Ausnahmen schießt man einfach auf alles, was sich bewegt und versucht dabei gleichzeitig sämtliche Bonusgegenstände einzusammeln. Für Abwechslung sorgen lediglich die sich verändernden Umgebungen sowie die unterschiedlichen Gegnertypen.

Schlachten können wie hier sehr schnell unübersichtlich werden.

Schlachten können wie hier sehr schnell unübersichtlich werden.

Die Grafik sieht nett aber nicht überragend aus, der im Hintergrund wummernde Soundtrack geht ins Ohr. Wie bei allen Actionspielen dieser Art zieht der Schwierigkeitsgrad sehr schnell an. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte man zudem die Steuerung per Gamepad ausprobieren. Wer unkomplizierte aber anspruchsvolle Actionspiele mag, kann beim Humble Gems Bundle zugreifen [4]. Den für die gebotene Leistung recht happigen Normalpreis dürften nur absolute Fans des Genres berappen, die ein flottes Spielchen für Zwischendurch suchen.

Assault Android Cactus

Bezugsquelle:  http://www.assaultandroidcactus.com
Entwickler: Witch Beam
Lizenz: Kommerziell
Preis: 14 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor ab der Klasse Core 2 Duo, mindestens 2 GByte Hauptspeicher, Grafikkarte der Leistungsklasse Intel HD 4000 oder besser
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