Dass die NSA genau weiß, wer sich wann und wo in der Nase gebohrt hat, überrascht niemanden mehr. Was die einen als Horrorszenario empfinden, dient Verlegern in Europa aber als Blaupause für ein Lizenzmodell, das Besitz und Verwendung von Inhalten feingranular erfasst.
Die englischsprachige Wesite Techdirt nimmt den Entwurf des European Publishers Council (EPC) mit dem Titel “Copyright enabled on the Network” (PDF) unter die Lupe. Das Ergebnis fällt ernüchternd aus: Im Stil der NSA wünschen sich die Verfasser des Papiers eine sehr genaue Kontrolle darüber, wie etwas im Netz verwenden sei. Dem grundsätzlich legitimen Anliegen der Verwertung steht dabei ein unvergleichlich größeres Potential als Überwachung gegenüber.
Sogenannte “Digital Rights Statements” (DRS) sollen es dabei ermöglichen, die Lizenzdetails durch Maschinen auszuwerten. Der Benutzer soll dabei so wenig wie möglich von dem Ganzen bemerken.






War nicht der 1. April schon?