Der Mir Display-Server soll erst ab Ubuntu 16.04 standardmäßig zum Einsatz kommen. Mit dieser Version will Canonical auch auf Systemd umsteigen. Abschließend soll der Software Store für Ubuntu-Smartphones ähnliche Funktionen wie Google Play und Co erhalten.
Das alles gaben die Entwickler und Mark Shuttleworth auf ihrem virtuellen Ubuntu Developer Summit (UDS) bekannt.
Mir liegt derzeit nur als experimentelles Paket vor, die Installation geschieht auf eigene Gefahr. Wie Mark Shuttleworth angekündigt hat, soll Mir jetzt erst in Ubuntu 16.04 LTS standardmäßig zum Einsatz kommen. Ursprünglich wollte Canonical den hauseigenen Display-Server schon wesentlich früher einsetzen. Anwender sollen Mir jedoch schon früher einspielen und ausprobieren können.
Des Weiteren hat Mark Shuttleworth angekündigt, dass Systemd das bisherige Init-System Upstart ebenfalls ab Ubuntu 16.04 LTS ablösen wird. Vorab sollen Anwender die Möglichkeit erhalten, Systemd zu installieren und auszuprobieren. Dazu passend haben die Entwickler auf dem UDS darüber diskutiert, wie sich die Init-Skripte von Upstart auf Systemd migrieren lassen. Den Umstieg auf Systemd hatte Canonical beschlossen, nachdem auch Debian sehr wahrscheinlich auf Systemd wechselt.
Für Ubuntu auf Smartphones entwickelt Canonical den Software Store. Auf dem UDS haben die Entwickler ihre Roadmap vorgestellt. Unter anderem sollen Benutzer verdächtige Anwendungen melden und ähnlich wie bei Google Play auf einer Website im Angebot stöbern können. Des Weiteren soll der Software Store die Geräte nach ihren Fähigkeiten unterscheiden. In den nächsten Wochen wollen die Entwickler bereits das Bewertungssystem fertigstellen.
Der UDS endet heute. Auf der zugehörigen Homepage lässt sich nicht nur die Agenda einsehen, sondern auch einige Videos von den vergangenen Diskussionen und Vorträge abrufen.





