Die neue Version des beliebten Malprogramms liegt jetzt erstmals in einer stabilen Windows-Version vor. Aber auch für Linux-Nutzer gibt es neben zahlreichen Fehlerkorrekturen einige Neuerungen.
So unterstützt Krita 2.8 Grafiktabletts wesentlich besser. Laut den Entwicklern soll das Zeichnen jetzt wesentlich weicher passieren. Bislang hatte die verwendete Qt-Bibliothek mit den Grafiktabletts gesprochen, mit der neuen Version kümmert sich Krita selbst um die Anbindung.
Des Weiteren skaliert Krita das Bildmaterial bei der Darstellung auf dem Monitor in einer wesentlich höheren Qualität, sofern die Ausgabe über OpenGL erfolgt. Linux-Nutzer können in Krita 2.8 auf die Benutzeroberfläche Krita Sketch umschalten. Mit dem „Wrap Around“ Modus lassen sich einfacher Texturen erstellen.
Krita 2.8 bietet bessere Pinsel-Presets, zudem können Anwender Tags leichter zuweisen. Ebenen (Layer) lassen sich einfacher auswählen – Künstler müssen nur noch [R] drücken und dann mit der Maus ein Element in der Zeichnung anklicken. Die Entwickler haben zudem die Farbpalette überarbeitet und eine (scheinbar) unendlich große Zeichenfläche spendiert. Das Beschneiden-Werkzeug hat neue Optionen erhalten, es gibt einen neuen Filter für die Farbbalance und erste Unterstützung für Gmic-Filter.
Diese und viele weitere kleinere Änderungen listet die offizielle und extrem lange Ankündigung auf.





