Mark Shuttleworth schließt Bug No. 1

Mark Shuttleworth schließt Bug No. 1

Mission erfüllt?

Mark Shuttleworth schließt Ubuntus berühmten Bug Nummer 1: “Microsoft has a majority market share”.

Seit 2004 gehört er zu Ubuntus Folklore: Bug No. 1, der Microsoft seine Vormachtstellung auf dem Desktop-PC-Marktplatz bescheinigt. Nun hat Canonical-Chef und Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth diesen Bug geschlossen. Obwohl sich die Verhältnisse im Desktop-Bereich kaum verändert haben, argumentiert Shuttleworth, heute sei eben alles anders als 2004. So seien inzwischen zahlreiche andere Geräte Teil des digitalen Lebens, darunter Telefone und Tablets.

Mit iOS und Android gebe es nun einen gesunden Wettbewerb auf dem breiteren Markt, insofern könne das Ubuntu-Projekt den Bug-Report schließen. Ubuntus Chef gibt auch zu, dass Ubuntu nur einen kleinen Anteil an dieser Verschiebung habe. Auch zum sozialen Aspekt, der in dem Bug Report steckte, der stets als eine Art Missionsziel von Ubuntu diente, nahm er Stellung. Es sei besser, sich auf die Qualität der eigenen Software zu konzentrieren anstatt auf den Einfluss auf das Produkt eines Mitbewerbers.

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3 Kommentare
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Marcus
13 Jahre her

Dann kann er den Laden ja bald dichtmachen. Spricht auch für die Insolvenzgerüchte die momentan kursieren

Mark
13 Jahre her
Reply to  Marcus

Gibt es dazu auch halbwegs verlässliche Quellen? An jedem Gerücht ist ja meist ein Fünkchen Wahrheit.

Gerücht
13 Jahre her
Reply to  Mark

Nein, natürlich nicht. Allerdings ist klar, dass Canonical immer noch nicht rentabel läuft.

Mit der Phone/Tablet Strategie sind sie nun auch schon reichlich spät dran. Da kann man grad beobachten wie der Firefox mit rasendem Tempo vorbeizieht.

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