Die Forscher des in Genf beheimateten CERN versuchen mit der Version 1.1 einer Open Hardware Licence (OHL) die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Wissensaustausch zwischen Forschungseinrichtungen und der Community rund um elektronische Entwicklungen zu liefern.
Die OHL soll Gebrauch, Kopien und Weiterverteilung von Dokumentationen und darin enthaltenen Daten wie Diagramme, Schaltkreiszeichnungen und Platinen-Layouts regeln. Die Lizenz ermögliche den Wissenstransfer und berücksichtige dabei die Prinzipien des offenen Designs und liefere klare Vorgaben für den Umgang mit geistigem Eigentum, lässt das CERN wissen.
Das Konzept von Open-Source-Hardware sei weniger bekannt als freie Software, kommentierte Myriam Ayass, Rechtsbeistand der CERN Knowledge Transfer Group, es basiere aber auf den gleichen Prinzipien: Jedermann sollte die Quellen, in diesem Fall die Design-Dokumentation, nutzen, modifizieren und teilen können. Die Ankündigung des CERN verlinkt diverse Informationsquellen.






