Der Internetkonzern Google hat mit WebRTC eine Technologie für Echtzeitkommunikation im Browser unter eine BSD-artige Lizenz gestellt.
WebRTC war durch den Kauf des Unternehmens GIPS in Googles Besitz gelangt. Es handelt sich dabei um eine Voice- und Video-Engine, die in diesem Umfeld häufig als Plugins vertretene, proprietäre Systeme überflüssig machen soll. Mit den Standardisierungsgremien W3C und IETF sei man im Gespräch, um möglichst Standards für die Echtzeitkommunikation im Browser zu definieren.
Entwickler sollen mit WebRTC Zugang zu Signalverarbeitungsstechnologien bekommen, um auf einfachem Weg über HTML- und Javascript-APIs Sprach- und Video-Chat Programme umsetzen zu können. Google selbst sei bereits mit Mozilla und anderen Browserherstellern in Kontakt, damit diese die WebRTC-Technologie in ihren Anwendungen implementieren.
Eine Entwicklervorschau, der Source Code sowie Tools stehen bei Google bereit. Die eingesetzte Lizenz gibt es hier nachzulesen.






