Das auf PHP und MySQL basierte CMS Kajona adressiert in erster Linie kleine und mittlere Webprojekte und glänzt mit einer einfachen Verwaltung.
Kajona erfüllt vielen Webmastern einen lange gehegten Wunsch: Es ermöglicht das unkomplizierte Einfügen und Umgestalten von Inhalten direkt im Frontend der Seite. Ein Login ins Backend ist damit nicht mehr nötig. Im derzeitigen Entwicklungsstand erfolgt das Bearbeiten zwar noch in einem externen Web-Editor, der als Popup erscheint, die Entwickler arbeiten jedoch an einer WYSIWYG-Variante, welche die direkte Modifikation auf der Seite erlaubt.
Als Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen Projekten nennt der Maintainer Jakob Schröter daneben den schonenden Umgang mit Systemressourcen. So würde bereits ein System mit 32 MByte Hautspeicher ausreichen, um das CMS zu betreiben.
Auch im Administrationsbereich entschlossen sich die Entwickler, die Usability in den Vordergrund zu stellen, ohne dabei den Sicherheitsaspekt aus den Augen zu verlieren. So erlaubt eine fein granulierbare nutzer- und gruppenbasierte Rechtevergabe das genaue Zuordnen von Privilegien.
Das Projekt liefert zwei Standard-Templates im Installationspaket mit und bietet einige weitere auf seiner Webseite zum Download an. Wie andere Systeme dieser Art arbeitet auch Kajona modulbasiert. Der Anwender installiert die Funktionen nachträglich, die er benötigt. Allerdings ist sowohl die Anzahl an verfügbaren Modulen als auch Templates bisher noch relativ überschaubar.
Unter http://demo.kajona.de/admin/ erreicht der Interessierte eine Demonstration der Administrationsoberfläche. Auf der Kajona-Homepage gibt es weitere Informationen sowie die LGPL-lizenzierte Software zum Herunterladen.






