OpenOffice-Förderverein heißt jetzt Freies Office Deutschland e.V.

OpenOffice-Förderverein heißt jetzt Freies Office Deutschland e.V.

Cubes forming a larger structure in cyberspace. Digital illustration

Namenswechsel

Mit der Umbenennung von Openoffice.org Deutschland e.V. in Freies Office Deutschland e.V. will der gemeinnützige Förderverein demonstrieren, dass er für alle freien Office-Programme eintritt und sein Engagement nicht auf Open Office beschränkt.

Die Mitglieder haben dem Namenswechsel bereits zugestimmt, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Während die Erweiterung der freien Office-Suiten maßgeblich den Open-Office-Fork Libre Officce beinhaltet, seien auch alle anderen freien Office-Programme, die offene Standards unterstützen willkommen, so Florian Effenberger, der Mitglied im Vorstand des Fördervereins ist und gleichzeitig im Steering Committee der Document Foundation sitzt.

Thomas Krumbein, Vorstandsvorsitzender des Vereins erläutert, dass der neue Name bewusst keinen Bezug zu einzelnen Produkten oder Organisationen aufweise. Bei Gründung im Jahre 2004 habe der Fokus fast ausschließlich auf OpenOffice.org gelegen, inzwischen habe sich das geändert. Ein unabhängiger Name sei die Konsequenz, so Krummbein”

Interessenskonflikte seien vereinsintern nicht zu befürchten, heißt es aus dem Vorstand. Dazu Florian Effenberger: “Genauso, wie Unternehmen legitimerweise eine proprietäre und eine freie Variante eines Produkts auf den Markt bringen dürfen, um damit Geld zu verdienen, können wir als rein ehrenamtlicher Verein mehrere Projekte fördern.”

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