Richard Stallman, Präsident der Free Software Foundation (FSF), hat die Gewinner der jährlichen vergebenen FSF-Awards verkündet.
Bei der Zeremonie während der Libre-Planet-Konferenz im Bunker Hill Community College ging die Auszeichnung für “Advancement of Free Software” an Robert Savoye. Mit der Auszeichnung würdigt die Foundation Personen, die große Beiträge zu Fortschritt und Entwicklung von freier Software leisten. Savoye wird als Hacker im Dienst der freien Software beschrieben, der seit über 20 Jahren an vielen Projekten gearbeitet hat. Genannt sind GCC, GDB, Deja Gnu, Newlib, Libgloss, Cygwin, E-Cos, Expect und das Projekt One Laptop Per Child. Savoye hat auch die Entwicklung des freien Flash-Player Gnash geleitet und ist Gründer des gemeinnützigen Projekts Open Media Now, das sich die Schaffung einer Infrastruktur für frei lizenzierte Medien auf die Fahnen geschrieben hat.
Der Award für “Projects of Social Benefit” ging an das Tor-Projekt. Der Onion-Router Tor, so heißt es in der Begründung, habe fast 36 Millionen Menschen rund um den Globus einen sicheren Zugang zum Internet und so auch einen Weg zur Meinungsfreiheit geschaffen, ohne ihre Privatsphäre und Anonymität aufgeben zu müssen. Projektleiter Andrew Lewman nahm den Preis stellvertretend für Tor entgegen.





