Die freie Code-Suchmaschine und Cross-Reference-Anwendung traut sich auch in der Folgeversion auf die vergangene 0.9 keine Vollversion zu.
Die neue Version hat ihren Umfang an Programmiersprachen um Perl und Python erweitert. Außerdem ist Maven jetzt als alternatives Build-System zu Ant vorgesehen. Updates gab es beim SQL-Server auf 2008 und Lucene auf 3.0.2. Eine Liste der reparierten Fehlfunktionen enthält das Announcement von Hatlen. Zum Download stehen auf der Projektseite ein Solaris-Paket, ein weiteres Binary sowie der Quellcode bereit. Installationsvoraussetzungen sind neben Java ab 1.6 ein Servlet-Server wie Tomcat oder Glassfish sowie die Ctags.
Open Grok verdankt seinen zweiten Namensbestandteil einem Ausdruck für tiefgründiges Verstehen im Hacker-Jargon (siehe den Eintrag “grok” im Jargon File). Mit dem Tool lassen sich Quelltext-Repositories durchsuchen – nach Symbol-Definitionen, Symbol-Referenzen, Pfaden und im Volltext. Dazu erstellt es Querverweise (Cross-References) innerhalb des Codes. So soll es beim “Grokken” des Quelltexts helfen. Open Grok hat eine Web- und eine Kommandozeilen-Schnittstelle, versteht Programmiersprachen wie C, C++, C#, Java oder Shell und durchsucht die Versionshistorien unter anderem von Git, Mercurial, Subversion, Bazaar, Monotone, CVS und Perforce. Das Tool ist unter der CDDL lizenziert.






