EU debattiert freie Software

EU debattiert freie Software

Osepa

Verwaltungs- und IT-Vertreter von elf EU-Staaten sowie eine Universität wollen eine Debatte über quelloffene Software in Verwaltungen anregen und fundieren.

Osepa steht für “Open source usage by european administration”. Der Name ist Programm: Das EU-geförderte Projekt versammelt Informationen, wie Open Source im öffentlichen Bereich am besten zum Einsatz kommen kann. Ein Sprecher des Projektinitiators, die zentrale Gemeindeverwaltung von Griechenland, gibt gegenüber dem europäischen Informationsdienst Osor an, eine systematische Debatte zwischen den europäischen Verwaltungen starten zu wollen, die sich auf Analysen und Erfahrungsberichten stützt. Aufmerksamkeit für Open Source in der Öffentlichkeit zu schaffen und die Meinung von Entscheidern in der Verwaltung zu beeinflussen ist erklärtes Ziel. Das Osor

Das Augenmerk soll auf Vorteilen, Nachteilen und Kostenrechnungen bereits bestehender Open-Source-Anwendungen liegen, ist der Projektseite zu entnehmen. nach Möglichkeit soll ein Bedingungskatalog entstehen, der Open Source technisch, finanziell und rechtlich als Alternative untersucht. Es soll geschaut werden, wie in den einzelnen Ländern Open Source zum Einsatz kommt, und Fallstudien sollen das Geschäftsmodell und Best Practices an die Hand geben. Dafür sind Maßnahmen vorgesehen wie eine Umfrage unter 20 EU-Ländern, europäische Konferenzen zum Thema und lokale Workshops zum Erfahrungsaustausch. Einzelheiten sind dem Aufgabenplan zu entnehmen.

Das Projekt Osepa wird mitfinanziert durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung, genauer gesagt durch das Kooperationsprogramm Interreg IVC. Zu den Teilnehmern des Projekts gehören Städte und Regionen aus Italien, Tschechien oder Belgien. Dazu kommen die Universität Sheffield, die spanische Foundation for the Development of Science and Technology in Extremadura und das nicht-gewinnorientierte Research Academic Computer Technology Institute in Griechenland. Aus Deutschland ist die öffentliche Innovationsagentur MFG (Medien- und Filmgesellschaft) aus Baden-Württemberg vertreten.

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