Das Unternehmen hinter Ubuntu-Linux hat seit der Veröffentlichung von Version 10.10 eine Reihe Software-Partner gewonnen, unter anderem Opsview, Zend und Centrify.
Zu den neuen Anbietern von Software innerhalb des Software-Centers von Ubuntu gehören die Firmen Boxed Ice, Opsview, Riptano, Unoware, Vladster, Wavemaker und Zend. Auch der kalifornische IT-Integrator Centrify hat sich eingereiht. Laut Matt Asay, der Cheforganisator von Canonical, habe das Unternehmen während des Jahres 2010 besonders viele Partner gewonnen.
Neu an Bord von Ubuntus Partner-Software sind demnach unter anderem die Monitoring-Software Opsview, die verteilte Datenbank Cassandra, die WYSIWYG-Entwicklungsumgebung Wavemaker oder Active Directory für Ubuntu. Ob, wann und zu welchen Bedingungen die Neuzugänge in Ubuntus Software Center verfügbar sind, verrät Canonical nicht.
Zu den bisherigen rund 100 Software-Partnern von Canonical gehören unter anderem Zarafa, Unison, Zimbra, PGP, Oracle, Eucalyptus oder Likewise, Software-Partner von Canonical zu sein bedeutet, die eigene Software in Kooperation mit den Canonical-Entwicklern für Ubuntu anzupassen, gegebenenfalls über das in Ubuntu integrierte Software Center zu vertreiben und über Canonical Dienstleistungen dafür zu verkaufen. Das Software Center wurde als Ersatz für den Paketmanager Synaptic mit 9.10 “Karmic Koala” eingeführt. Mit Ubuntu 10.10 “Maverick Meerkat” ist das Angebot angelaufen, über das Software Center (Version 3.0.4) auch Bezahlprogramme zu erwerben. Für April 2011 ist übrigens Version 4.0 des Software Centers geplant, die auch Spenden für nichtkommerzielle Softwareprojekte ermöglichen soll.
Update: Nach Angaben Canonicals kamen die weitaus meisten Partner ab der Version 10.04 hinzu. Einzelne Ubuntu-Kooperationen habe es aber bereits seit der allerersten Version gegeben. Derzeit erweitert sich die Liste der Software-Partner um ein bis zwei pro Monat, bezifferte Canonical gegenüber der Redaktion.






