Das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF) hat erstmals einen Studienpreis verliehen, der Arbeiten über die gesellschaftlichen Auswirkungen der IT prämiert.
Bei der Verleihung im Rahmen der FIfF-Jahrestagung vom 5. bis 7. November 2010 in Köln ging der erste Preis an Dr. Phillip W. Brunst. Er wurde für seine juristische Arbeit “Anonymität im Internet – rechtliche und tatsächliche Rahmenbedingungen” ausgezeichnet, die er an der Universität Erlangen-Nürnberg verfasst hat. “Ist Politik wirklich stark, wenn sie maßlos reagiert und Grundrechte zugunsten einer vermeintlichen Sicherheit missachtet? Brunst gibt mit ausgeprägten Problembewusstsein Antwort auf diese Frage in einer Zivilgesellschaft”, kommentierte die Laudatorin Prof. Dr. iur. Marie-Theres Tinnefeld aus der Auswahlkommission die Arbeit in ihrer Laudatio.
Weitere Auszeichnungen verlieh das FIfF Arbeiten, die sich mit Biometrische Erkennungsverfahren bei Personenkontrollen, dem Anonymisierungsverfahren “Phantom” und der Behandlung des Datenschutzes im Schulunterricht beschäftigen.
Weitere Informationen zum Studienpreis gibt es auf einer Webseite beim FIfF. Dort ist auch schon die Nominierungsphase für die Ausschreibung 2011 angelaufen. Es können Qualifikationsarbeiten (Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten oder Dissertationen) eingereicht werden, die in den letzten zwei Jahren vor Nominierungsschluss abgeschlossen wurden.





